Beschleunigung der Rama-II-Baustelle

Foto: The Nation
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BANGKOK: Die Bauunternehmen, die für die Arbeiten an der vielbefahrenen Rama II Road verantwortlich sind, wurden angewiesen, die Bauprojekte bis spätestens Mitte nächsten Jahres abzuschließen.

Verkehrsminister Suriya Juangroongruangkit lud die beteiligten Bauunternehmen zu einer dringenden Sitzung ein, um die Ursachen für die Verzögerungen zu erörtern. Premierminister Srettha Thavisin hatte zuvor betont, dass er die Straßenräumung vor den anstehenden Songkran-Feiertagen wünsche.

Die Rama II Road, eine Hauptverkehrsader von Bangkok in die südlichen Provinzen, leidet unter chronischen Engpässen, was dazu führt, dass viele Bangkoker die beliebte Küstenstadt Hua Hin während der Ferien meiden. Eine Tourismus-Webseite hatte kürzlich berichtet, dass die Besucherzahlen aus Bangkok nach Hua Hin spürbar abgenommen haben.

Suriya Juangroongruangkit erklärte nach dem Treffen mit den Bauunternehmen gegenüber Reportern, dass die Rama II Road, die bereits in den 1970er Jahren gebaut wurde, den steigenden Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen sei. Das aktuelle Bauprojekt, Teil des 20-jährigen nationalen Entwicklungsplans der Regierung Prayut Chan-o-cha, soll eine schnellere Alternativroute in den Süden schaffen.

Die Bauverzögerungen resultieren aus zwei parallel laufenden Projekten: der Schnellstraße Rama III–Dao Khanong, überwacht von der Expressway Authority of Thailand (EXAT), und der Hochstraße Nr. 82 des Highway Department, die mehrere Fahrspuren in der Mitte der Rama II Road beansprucht.

Verkehrsminister Suriya betonte, dass die meisten Bauunternehmen ihre Arbeiten bis Juni 2025 abschließen sollten. Jedoch haben die Bauunternehmen, die für die Abschnitte 4 und 6 der Autobahn von Ekkachai nach Ban Praew verantwortlich sind, erklärt, dass sie aufgrund des Baus erhöhter Rampen für die Auf- und Abfahrt erst Ende nächsten Jahres fertig werden können.

Suriya versprach, sich alle zwei Monate mit den Auftragnehmern zu treffen, um die Fortschritte zu überwachen.

Auftragnehmer, die Fristen nicht einhalten, werden auf eine schwarze Liste gesetzt und von künftigen Regierungsaufträgen ausgeschlossen. Die Bauunternehmen beklagen jedoch zeitliche Einschränkungen und Arbeitsbeschränkungen in den Nachtstunden, was zu Verzögerungen führt. Der Minister signalisierte Bereitschaft zur Verhandlung einer verlängerten Frist, betonte jedoch, dass nach Abschluss dieser beiden Projekte keine weiteren Bauarbeiten auf der Rama II Road geplant sind.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.

Dirk Weinrich 05.03.24 11:10
Ein absolutes Riesenprojekt,ich bezweifle,daß dies bis April nächsten Jahres fertig gestellt ist.Dafür gibt's noch größere Baulücken