Nordkorea und USA sprechen über dritten Gipfel

Foto: epa/Kcna
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SEOUL (dpa) - Die USA und Nordkorea reden nach Angaben des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In «hinter den Kulissen» über ein weiteres bilaterales Gipfeltreffen.

Es gebe seit dem zweiten Gipfel von US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im Februar in Vietnam keinen «offiziellen Dialog», doch die Bereitschaft der beiden dazu sei niemals verschwunden, sagte Moon in einem gemeinsamen Interview der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap und ausländischer Medienunternehmen. Das schriftliche Interview wurde am Mittwoch von Moons Büro veröffentlicht.

Trotz des Scheiterns des Gipfels von Hanoi sagte Moon: «Ich glaube an Kims Entschlossenheit zur Denuklearisierung.» Nordkorea müsse aber auf den US-Vorschlag zu Arbeitsgesprächen eingehen. Mit Denuklearisierung ist die atomare Abrüstung Nordkoreas gemeint. US-Präsident Trump berät mit Moon am Sonntag in Südkorea über das weitere Vorgehen im Atomstreit mit Nordkorea.

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Gerhard Pflugfelder 27.06.19 22:26
Dumm und Dümmer oder Gleich und Gleich...
... gesellt sich gerne. Da haben sich 2 gefunden die sich in Gedanken und Gefühlen gleich sind. Beide Machtgeil und rücksichtslos. Der Eine unterdrückt das eigene Volk bis zum Hungern, der Andere versucht die Welt an der Nase herumzuführen. Das amerikanische Präsidentenkasperle bricht Verträge und versucht dann dem Vertragspartner Iran die Schuld daran zu geben. Für wie blöde hält dieser unerträgliche Mann die restliche Welt? Wann endlich löst sich Europa von Amerika? Denn eines dürfte auch dem dümmsten europäischem Politiker so langsam klar werden, dass das Amerika 2019 mit dem Amerika von 1945 nicht mehr viel gemein hat. Auch dass sich Kim Jong Un und Trump persönlich durchaus sympathisch sind lässt tief blicken. So schlimm wirds also für den Nordkoreanischen Diktator nicht werden. Und wenn "ein paar" Nordkoreaner verhungern, so kümmerts dessen "Staatschef" wenig.
Ingo Kerp 27.06.19 15:54
Warum sollte N.Korea zu irgend etwas bereit sein, solange Trump die Daumenschrauben immer weiter anzieht?