Bereits 62 Todesfälle durch Dengue-Fieber

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Seit Januar sind im Königreich bereits 62 Menschen an Dengue-Fieber gestorben.

Laut Dr. Chatthima Saowaphak vom Rama-9-Krankenhaus in Bangkok hat es bisher im Vergleich zum letzten Jahr 60 Prozent mehr Todesfälle gegeben. Dengue-Fieber habe drei Stadien, wobei 24 bis 48 Stunden nach der Infektion der Zeitraum sei, in dem Patienten einen Schock erlitten und sterben könnten. Erste Symptome sind nach Dr. Chatthima ein plötzliches hohes Fieber von 38,5 Grad. Die Patienten nehmen keine Nahrung mehr zu sich und leiden an Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Andere Symptome sind Übelkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen. Zwei bis fünf Tage nach Auftreten des Fiebers zeigt sich ein Hautausschlag.

Sauberkeit in und um der Unterkunft und keine offenen Wasserstellen sind ein guter Weg, Dengue-Fieber und andere durch Mücken übertragene Krankheiten wie das Zika-Fieber, das ebenfalls durch Tagesmücken verursacht wird, zu beseitigen. Dr. Chatthima Saowaphak rät Menschen dringend, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie den Verdacht haben, an Dengue-Fieber zu leiden.

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