Beim Schnorcheln: Chinese ertrinkt, Speedboot verletzt Russen

Foto: Phuket Gazette/Kritsada Mueanhawong
Foto: Phuket Gazette/Kritsada Mueanhawong

PHUKET/KRABI: Beim Schnorcheln vor der Insel Racha Yai ertrank ein chinesischer Tourist, vor der Koh Phi Phi Lee wurden zwei Russen beim Schnorcheln vom Propeller eines Speedbootes erfasst und an Beinen schwer verletzt.

Der Chinese hatte mit seiner Familie einen Ausflug zur Insel Racha Yai gebucht. Crewmitglieder entdeckten den bewusstlosen Mann, zogen ihn aus dem Meer und begannen umgehend mit der Wiederbelebung. Doch im Vachira Phuket Hospital stellten die Ärzte den Tod des 49-Jährigen fest. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, weil die Chinesen nicht von einem Reiseleiter begleitet wurden. Damit soll die Reiseagentur gegen Gesetze verstoßen haben.

Die Polizei in Krabi wird den Führer eines Speedbootes wegen Rücksichtslosigkeit anklagen. Das Boot mit 30 Passagieren befand sich auf der Fahrt vom Strand Nopparat Thara zur Maya-Bucht. Der Propeller erfasste zwei 30 bzw. 48 Jahre alte Russen beim Schnorcheln. Beide Ausländer wurden mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Alexander Sturm 06.02.16 00:09
Das Meer ist unberechenbar
Ich war mit einem Jetski auf dem Meer draussen und mit voller Geschwindigkeit hüpfte ich über die Wellen, Diese waren nicht hoch und verliefen allesamt in eine Richtung. Ich kreuzte sie, so wie mir das Bootfahren auf dem Meer beigebracht wurde. Auf einmal teilte sich das Meer vor mir in zwei Wellen, welche 90° gegen die anderen Wellen liefen und es tat sich ein Loch auf. Und genau da rein knallte der Jetski. Das war wie eine Vollbremsung an einer Mauer. Ich flog ab, parallel zur Oberfläche, landete nach diesem Freiflug hart auf Kopf, Becken und Knie und hatte Glück, Prellungen und Muskelanriss im Becken, was zwei Jahre zum verheilen brauchte. Unverhofft kommt oft und vor allem auf dem Meer, da kann man nicht alles berechnen, was kommen mag.
Alexander Sturm 05.02.16 23:02
Es gibt drei Bedeutungen, welche für Bedürfnis in Frage kommen
Die erste ist ein Wunsch, deshalb mein Zitat von Wilhelm Busch. Wünsche muss man nicht erfüllen. Die zweite ist Lebensnotwendigkeit, diese muss man erfüllen, die dritte ist veraltet. Grenzenlos sind Wünsche nicht, denn der Mensch ist begrenzt, geistig wie körperlich und die Welt ist es auch, das sind Tatsachen!!! Jedoch ufern Wünsche aus und dem ist oft Einhalt zu gebieten und solange sie keine Lebensnotwendigkeiten bedingen, können sie unter Umständen, müssen jedoch nicht befriedigt werden.
Alexander Sturm 05.02.16 08:26
@Des Menschen Bedürfnisse..
Zu sagen, die Bedürfnisse des Menschen sind grenzenlos, nur der eigene Verstand, oder Trotz setzt Limits, ist nicht gerade von Klugheit begleitet. Was sagt denn einem Menschen, was eine Notwendigkeit ist und was ein Wunsch? Der kleine rechte Zeh? Und wie grenzenlos sind Bedürfnisse tatsächlich in einer begrenzt materiellen Welt und einem Körper und Geist, beide mit begrenzten Fähigkeiten ausgestattet? Aber typisch Egomanie: Ich will alles, also brauch' ich alles ! Bedürfnisse sind zudem Notwendigkeiten. Notwendigkeiten sind Nahrung, Medizin, Kleider und eine Wohnstätte (Buddhismus), alles andere sind keine Notwendigkeiten, es sei denn, der Trotz sagt "Ich muss jetzt aber das Eis haben", usw.. Ein jeder Wunsch, wird er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge (Wilhelm Busch) Der Mensch ist eine Marionette der Natur, die wahrnimmt und denkt und sich törichterweise einbildet, jemand zu sein (Buddhadasa Bhikkhu) Nachgiebigkeit (im eigenen Geiste) ist der Anfang allen Übels (Tich Nhat Han) Die Wahrheit wird Euch frei machen (Gottfried Lessing)
Alexander Sturm 04.02.16 19:26
@ Fahrrad Fahren mit Stützräder kommt da eher hin.
Dieser Vergleich ist genauso recht. Ich habe noch kein Fahrrad mit Stützrädern am Strassenverkehr teilnehmen sehen. Wenn also Nichtschwimmer unbedingt mit Schwimmwesten eine Unterwasserwelt anschauen müssen, dann soll so eine halt in einem Swimmingpool gepflegt, oder ein Stück Strand für Bootsverkehr abgesperrt werden. Doch weil anscheinend jede Wunschäusserung von Jedermann auch noch befriedigt werden muss, ich möchte gerne in den Weltraum, einmal ISS, einmal Mars, einmal Mond, dann gerne einmal eine Tauchfahrt mit einem Atom-U-Boot, ein Jagdfliegerflug, gerne ein Besuch in Area 51 und am Schluss bin ich dann doch noch Lokomotivführer...danke für die Beachtung all meiner Wunschträume :-)
Alexander Sturm 04.02.16 13:53
Schnorcheln für Nichtschwimmer sollte es einfach nicht geben.
Jemand der nicht fliegen kann, darf auch kein Flugzeug führen, auch wenn es einen Autopiloten hätte, der alles ohne Pilot erledigen könnte, oder es darf jemand alleine Fallschirm springen, der zum ersten mal einen in seinem Leben sieht, nur weil der Fallschirm eine automatische Notöffnungsvorrichtung hätte, welche auf eine sichere Höhe eingestellt, dann selbständig öffnen würde. Schwimmwesten sind gefährlich und Nichtschwimmer sollen erst einmal schwimmen lernen. Schwimmer und Nichtschwimmer dann den „Toten Mann“, damit sie lernen, wie man den Auftrieb des Körpers nutzt, um ohne Bewegung an der Oberfläche zu treiben und Luft zu bekommen. Auch bei Wellengang möglich. Dabei spart man nicht nur Kraft, man kann sich auch erholen und überlebt länger, anstatt zu ersaufen. Ein Restrisiko bleibt auch da, denn jene welche bewusstlos werden, die gehen dann unter.