Behörden geben Details zur Pflichtversicherung bekannt

Foto: The Thaiger
Foto: The Thaiger

BANGKOK: Einzelheiten der geplanten Pflichtkrankenversicherung für Ausländer mit dem Non-Immigrant-Visum OA sollen nach Angaben von „Thaivisa“ in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Danach wollen das Büro für Versicherungskommission, das Ministerium für öffentliche Gesundheit, das Außenministerium und die Immigration am 22. August die Versicherungsbedingungen für O-A-Visa veröffentlichen. Vor Monaten wurde vorgeschlagen, dass Ausländer, die ein OA-Visum beantragen, eine Krankenversicherung mit 40.000 Baht ambulanter und 400.000 Baht stationärer Deckung benötigen. Beamte sagen, die obligatorische Krankenversicherung soll Krankenhäusern helfen, mit der großen Zahl von unbezahlten Arztrechnungen von Ausländern fertig zu werden. Die obligatorische Krankenversicherung wurde nur für Nichteinwanderer-OA-Visa und nicht für andere Visa (Rentnervisum und Heiratsvisum) oder Verlängerungen des Aufenthalts vorgeschlagen. Ein OA-Visum wird im Ausland von thailändischen Botschaften und Konsulaten ausgestellt.

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Norbert Schettler 20.08.19 10:10
Durcheinander und Vergleiche
Wie Michael Meier schon schreibt, ist die Story fuer hier lebende Rentner und Verheiratete mit NON O absolut irrelevant. Und, Siam Fan, in Deutschland ist man pflichtversichert, das gilt dann auch fuer Ehefrau/mann und Kinder. In Thailand muss sich auch jeder Thai selber um eine KV kuemmern, wenn es nicht grade diese 30 Baht Versicherung ist. Und keiner wird genoetigt, hier in private Kliniken zu gehen. Das Problem bei den Staatlichen ist nur die Rummelplatzatmosphaere und die lange Wartezeit. Und die Aerzte operieren in den Staatlichen und gehen dann in die Privaten um dort fuer das 2-3fache an Salaer die gleichen Operationen auszufuehren. Wie ich schon sagte, in der guten Privaten kostet meine Leistenbruch Op 55.000 Baht, im Militaerkrankenhaus, vom selben Arzt durchgefuehrt, nur 10.000 Baht, allerdings im 6Bett Zimmer und 2 Monate warten. Wenn man eine KV hat, geht man, logisch, in die private Klinik (man zahlt ja hohe Beitraege), ohne KV waehlt man evtl. die "billige" Variante mit weniger Komfort, dafuer aber mit mehr Abenteuer.
Michael Meier 20.08.19 02:27
Leseschwäche ?
Es war klar dass bei diesem Thema sofort das Theater im Forum losgeht . Im Bericht steht : " Nichteinwanderer NON -OA-Visa " Es betrifft wahrscheinlich keinen Einzigen von uns !
Siam Fan 20.08.19 02:27
Kaum PKHs in D!
Die meisten Khs in D sind staatliche KHs. Daneben gibt es viele freie Träger (zB Kirche) und ganz wenige wirkliche PKHs. Immer mehr staatliche KHs werden privatrechtlich geführt, sind aber weiterhin zu 100% im Staatsbesitz. Fast alle PKHs und auch Privatärzte, bemühen sich auch um eine Kassenzulassung.
Heiner Kluessendorf 20.08.19 02:27
Krankenversicherungspflicht
Wenn ich es richtig verstanden habe werden wohl nur wenige gezwungen sein eine Krankenversicherung nachzuweisen, denn die Pflicht hierzu bezieht sich nur auf das im Ausland beantragte O/A Langzeitvisum für 365 Tage und dessen Verlängerung in Thailand. Das von den meisten bevorzugte Non O Visum für 90 Tage für Rentner und Ehepartner von Thais und deren Verlängerung sollen hiervon nicht betroffen sein. Also hierfür wird man nach derzeitigem Stand auch zukünftig keine spezielle KV benötigen.
Siam Fan 19.08.19 20:31
Tailänderin in D verheiratet, nutzt Kassentarif!
Hier gibt es einen direkten Vergleich, mit Expats, die in D verheiratet sind. Warum müssen sich Farangs (mit Thai in TH verheiratet) so hoch absichern!? Mein Freund in D (Thailänder) hat zwei Thai-Restaurants und eine CocktailBar. Alle Angestellten nutzen Kassentarif. Im Kassentarif sind Vollpflege enthalten und der Besuch hat am Ende der Besuchszeit das KH zu verlassen!