Weniger Entschädigung für Rebel Wilson

Hollywood-Schauspielerin Rebel Wilson. Foto: epa/53761480
Hollywood-Schauspielerin Rebel Wilson. Foto: epa/53761480

MELBOURNE (dpa) - Der deutsche Medienkonzern Bauer muss an die australische Hollywood-Schauspielerin Rebel Wilson wegen falscher Behauptungen 600.000 australische Dollar (etwa 385.000 Euro) Entschädigung zahlen.

Ein Berufungsgericht in Melbourne blieb am Donnerstag im Wesentlichen bei einem Urteil aus erster Instanz. Das Gericht reduzierte allerdings die zunächst verhängte Entschädigungssumme von 4,5 Millionen Dollar (etwa drei Millionen Euro) erheblich.

Wilson war wegen Berichten in australischen Bauer-Zeitschriften wie «OK» und «Women's Weekly» vor Gericht gezogen, wonach sie angeblich bei ihrem Alter und ihrer Herkunft geschummelt habe. Die 38-Jährige ist durch Filme wie «Pitch Perfect» und «Brautalarm» bekannt. Sie behauptet, dass ihr deshalb Rollen in anderen großen Filmprojekten entgingen. In einem Tweet noch vor der Entscheidung des Berufungsgerichts erklärte sie, ihr sei es «nie ums Geld gegangen».

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