Bangkoks Nachtleben kann wieder öffnen

Entertainment-Komplex Nana Plaza in Bangkok in Vor-Corona-Zeiten. Foto: Jahner
Entertainment-Komplex Nana Plaza in Bangkok in Vor-Corona-Zeiten. Foto: Jahner

BANGKOK: Bei einem Treffen am Montagnachmittag hat das staatliche Center for Covid-19 Situation Administration (CCSA) grünes Licht gegeben, dass Bars, Pubs und Restaurants in Bangkok bis 23 Uhr öffnen und Alkohol ausschenken dürfen. Live-Musik ist ebenfalls erlaubt, Tanzen allerdings nicht.

Die thailändische Hauptstadt und die umliegenden Gebiete wurden von einer hochkontrollierten Zone (rot) zu einer kontrollierten Zone (orange) herabgestuft. Andere Provinzen dieser Kontrollzone sind Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Prakan, Tak, Ratchaburi, Samut Songkhram und Nakhon Pathom. Nur die Provinz Samut Sakhon bleibt unter der höchsten Stufe der Restriktionen, Bars und Kneipen bleiben dort weiterhin geschlossen.

Die Provinz Chonburi, zu der Pattaya zählt, ist in der gelben Beobachtungszone. In den 14 Provinzen der gelben Zonen können Restaurants mit Ausschank von alkoholischen Getränken sowie Unterhaltungslokale, Kneipen und Bars bis Mitternacht betrieben werden. Live-Musik ist ebenfalls erlaubt, aber Tanzen ist weiterhin verboten. Outdoor-Übungseinrichtungen, Sporthallen, Fitnesszentren und Sportstadien können vollständig geöffnet werden, aber die Zuschauerzahl muss für Indoor-Wettbewerbe begrenzt werden. Wann die neuen Maßnahmen bzw. die Aufhebung von Beschränkungen in Kraft treten, hängt von dem Gouverneur der jeweiligen Provinz ab.

Das CCSA hat weiter die 10. Verlängerung der Notstandsverfügung bis Ende März beschlossen. Sie muss am kommenden Dienstag vom Regierungskabinett bestätigt werden.

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Thomas Sylten 23.02.21 13:19
@Ingo
Schon richtig, dass Verbote gern umgangen werden - aber umso weniger Verbote es noch gibt, desto weniger können auch umgangen werden. Insoweit ist es richtig, die Verbotslage flexibel an die jeweiligen Zustände und Wahrscheinlichkeiten anzupassen: Es gibt ja aktuell in Bangkok kaum noch Fälle.
Ingo Kerp 23.02.21 12:37
Na, hoffentlich geht das gut. Bisher ist noch keiner geimpft worden und in der Vergangenheit wurde immer wieder von Ereignissen berichtet, wo die Menschen über die gesetzlichen Stränge geschlagen sind.