Bangkok plant Verlegung der Busbahnhöfe

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Das Verkehrsministerium unter Leitung von Minister Suriya Jungrungreangkit hat Pläne angekündigt, den Eastern Bus Terminal (Ekkamai) und den Bangkok Bus Terminal (Mo Chit 2) zu einem zentralen Knotenpunkt, dem Krung Thep Abhiwat Central Terminal, zu verlegen.

Die vorgeschlagene Verlegung, so Suriya, zielt darauf ab, den Reisenden einen erheblichen Komfort zu bieten, da das neue Zentralterminal über das elektronische MRT-System leicht erreichbar sein wird. Geplant ist, dass beide Busbahnhöfe am neuen Standort in einem gemeinsamen Hochhaus untergebracht werden, wobei jedes Stockwerk verschiedene Strecken bedienen wird. Des Weiteren soll sich in der Haupthalle ein klimatisiertes Lebensmittelzentrum befinden. Ein konkreter Zeitrahmen für diese Umzugspläne wurde jedoch nicht genannt.

Währenddessen wird derzeit der Terminal Mo Chit 2 in Chatuchak modernisiert, wobei Teile des Terminals für Renovierungsarbeiten geschlossen sind. Laut Minister Suriya sollen die Modernisierungsarbeiten voraussichtlich innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen sein. Der Terminal soll jedoch bis April für die Abfertigung von Songkran-Reisenden bereitstehen.

Des Weiteren gab Minister Suriya bekannt, dass es Verzögerungen bei den Bauarbeiten an der Rama II Road gebe. Er hat das Ministerium für Landstraßen angewiesen, ein Scorebook-System mit den Auftragnehmern einzuführen, um die Einhaltung der Bauzeiten zu überwachen. Bauunternehmen, die niedrige Punktzahlen erreichen, werden zukünftig von der Zusammenarbeit mit dem Ministerium und dem DRR ausgeschlossen.

Premierminister Srettha Thavisin hatte zuvor das Verkehrsministerium angewiesen, den längst überfälligen Bau zu beschleunigen, nachdem eine Online-Umfrage ergab, dass die Staus auf der Rama II Road die Touristen vom Besuch des Ferienortes Hua Hin abhalten.

Minister Suriya äußerte, dass die Bauarbeiten, die aus 10 Verträgen bestehen, voraussichtlich im Juni 2025 abgeschlossen sein werden, was eine Verlängerung des früheren Termins im Januar bedeutet. Die finanziellen Schwierigkeiten des Bauunternehmens aufgrund der Pandemie und der Vorschrift des DRR, den Bau nur nachts durchzuführen, um Verkehrsstaus zu vermeiden, hätten zu der Verzögerung des Straßenbaus geführt.

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