Bambus dominiert Airport-Design

Das Terminaldesign soll den unverwechselbaren Naturattraktionen der südlichsten Region des Landes widerspiegeln: Riesenbambus und Berge. Foto: Facebook / Betong Airport
Das Terminaldesign soll den unverwechselbaren Naturattraktionen der südlichsten Region des Landes widerspiegeln: Riesenbambus und Berge. Foto: Facebook / Betong Airport

BETONG: Der Countdown zur Eröffnung des Betong Airport in der Provinz Yala im äußersten Süden von Thailand im Juni 2020 läuft und das Department of Airports (DOA) verrät erste Details zum neuesten Verkehrsflughafen des Landes.

So ist laut DOA die Architektur vom Passagierterminal an die Riesenbambus-Wälder und dschungelbedeckten Berge der Region angelehnt. Echtes Holz vom „Phai tong“, wie der hier beheimatete Riesenbambus (Dendrocalamus asper) auch genannt wird, woraus sich übrigens der Name des Bezirks und seiner gleichnamigen Hauptstadt – Betong – ableitet, dominiert sowohl den Innen- als auch Außenbereich des Flughafens. Auch die Farbgestaltung der Abflughalle orientiert sich an der Pflanze: Grün, wenn sie sprießt und Gelb, wenn sie reift. Das marmorierte Design soll zudem Betongs unverwechselbare Bergwelt widerspiegeln, die oft von dichten Nebelschwaden verhüllt ist.

Gemäß Bauplan ist für den Flughafen nur eine einzige, 1,8 Kilometer lange Start- und Landebahn vorgesehen, die für kleinere Maschinen wie ATR-72 und Q-400 geeignet ist. Nok Air und Bangkok Airways sowie die malaysische Firefly Airlines haben angekündigt, den Airport ansteuern zu wollen. Eingerichtet werden soll zudem ein Airport-Shuttle-Service zur 20 Kilometer entfernten Bezirkshauptstadt Betong (60 Baht) und zum thailändisch-malaysischen Grenzübergang (100 Baht). 

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Oliver Harms 09.09.19 10:24
aus gesundheitlichen gründen für farangs egal.
da die weltbereicherer dort besonders aktiv sind,gilt für das gebiet nach wie vor-und zurecht-vom auswertigen amt seit jahren eine reisewarnung für dieses gebiet. also wird der nicht auf gefahren suche befindliche normale mensch den flughafen nicht nutzen können.
Markus Boos 08.09.19 18:46
Ganz schön schräg
Schade Ja, schade dass sich die ortsansässige Elekrizitätsgesellschaft nicht die Mühe macht, alle Strassenleuchten, vor diesem wunderschönen Bauwerk, gerade zu richten,