Zusammenarbeit bei grenzüberschreitendem Verkehr

Der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis (2-R) spricht als Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration und stellvertretender Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. Foto: epa/Gian Ehrenzeller / Pool
Der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis (2-R) spricht als Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration und stellvertretender Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. Foto: epa/Gian Ehrenzeller / Pool

Waldshut-Tiengen (dpa/lsw) - Baden-Württemberg und der schweizerische Kanton Aargau wollen bei grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen am Hochrhein künftig besser zusammenarbeiten. Die Grenzübergänge mit den Rheinquerungen zur Schweiz dürften keine Hindernisse bei der Zunahme der Verbindungen zwischen der Schweiz und Deutschland sein, sagte der Amtschef im Verkehrsministerium, Uwe Lahl, am Montag in Waldshut-Tiengen. «Sie sind vielmehr die Nahtstellen der engen Verflechtung zweier wirtschaftlich starker Regionen, die sich gegenseitig nutzen.»

Lahl unterzeichnete mit der für den Kanton Aargau zuständigen Staatsschreiberin Vincenza Trivigno eine entsprechende Absichtserklärung. Eine starke Verflechtung erfordere eine Koordination in der Planung und Abwicklung der Verkehrsströme, sagte Trivigno. Das Verkehrsaufkommen zwischen Deutschland und der Schweiz hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Deshalb wird in dem Gebiet über den Bau einer zweiten Straßenbrücke über den Rhein nachgedacht.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.