Autofahrer standen im Vorjahr 56 Stunden im Stau

Foto: The Nation
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BANGKOK: Thailands Autofahrer haben im Vorjahr durchschnittlich 56 Stunden im Stau gestanden.

Damit führt das Königreich die Liste der 38 untersuchten Länder an. Nach Angaben der Global Traffic Scorecard, die von dem in den USA ansässigen Transportanalyseunternehmen Inrix durchgeführt wird, sind Thailands Straßen total überlastet. Die 56 Stunden stellen aber gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung da, 2016 waren für das Königreich 61 Stunden errechnet worden. Hinter Thailand kommen Indonesien (51 Stunden) und Kolumbien (49 Stunden) auf Platz zwei und drei. Die Studie zeigt weiter, dass Los Angeles erneut als die Stadt mit den meisten Verkehrsstaus weltweit gilt. Die Fahrer verbrachten dort im Jahr 2017 durchschnittlich 102 Stunden im Stau, während der Hauptverkehrszeit. Wie im letzten Jahr wurden 5 der 10 Städte mit den größten Verkehrsstaus in den Vereinigten Staaten gefunden. Bangkok steht auf Platz 16 der am stärksten überlasteten Städte der Welt. Dies ist eine Verbesserung gegenüber dem Ranking 2016 mit Platz 12. Laut der Studie rangieren Paris, London, New York und San Francisco vor Bangkok.

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Benno Schönholzer 30.05.18 22:05
Hah, nur 10 Minuten pro Tag!?? Das ist doch wunderbar!! Da kann man alles so belassen!!
Siam Fan 30.05.18 18:05
Regen+Schulschluß=Supergau
Es hat auch andere Gründe, deswegen hat man ja vor Jahren Verkehrsbefragungen gemacht. Von diesen Erfahrungen lebt man heute noch. Aber nicht in Ländern wie in TH. Mit oft Kleinigkeiten, könnten viele Staus verhindert werden. Der Schulschluss um 16Uhr in einer Schule mit>3.000Kinder bei Starkregen löst eine Katastrophe aus. Es gibt viele Erfahrungen, die muß man nicht unbedingt selbst machen. Aber oft wollen die "Erfahrenen" damit viel Geld verdienen!
Kurt Wurst 30.05.18 11:18
Bei 280 Arbeitstagen
im Jahr sind das 12 Minuten pro Tag. So gut wie nichts.
Jürgen Franke 30.05.18 10:32
Grundsätzlich stehen die Autofahrer im Stau,
während die Mopeds immer noch einen Weg suchen und finden, um an der Autoschlange vorbei zu kommen. Wenn es gelingt, auf das Statussymbol Auto zu verzichten, würde der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sicherlich erfolgreich sein. Aus dem Bericht ging nicht hervor, dass viele Autofahrer jedoch die Zeit im Stau auch beruflich nutzen, da kein Mensch heute ohne Telefon im Auto sitzt. So ändern sich die Zeiten.
Thomas Thoenes 30.05.18 09:37
@Khun Wilfried Stevens
Du hast vollkommen recht. Guter Ansatz. Mehr Nahverkehr mit extra ausgewiesenen Fahrspuren und vor allem eingeschaltete Taxameter würden schon ne Menge bringen.