Volkswagen-Konzern steigert Absatz deutlich

Foto: epa/Antonio Bat
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WOLFSBURG (dpa) - Der Volkswagen-Konzern hat das erste Quartal mit einem Auslieferungsrekord abgeschlossen.

Weltweit lieferten die Wolfsburger in dem Zeitraum mehr als 2,6 Millionen Fahrzeuge aus - 7,4 Prozent mehr als von Januar bis März 2017, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab. Im März verbuchte Volkswagen das beste Auslieferungsergebnis in einem Einzelmonat in der Geschichte des Konzerns: Insgesamt brachte der Konzern rund 1,04 Millionen Autos an die Kunden, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

In Deutschland steigerte Volkswagen die Zahl der Auslieferungen im ersten Quartal ebenfalls - im Vorjahr hatte hier die Dieselaffäre noch stärker belastet. Insgesamt 329.800 Autos wurden in dem Zeitraum auf dem Heimatmarkt ausgeliefert, 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Monat März allerdings gab es im Vorjahresvergleich einen Rückgang um 1,2 Prozent auf 130.100 Autos. In Europa gab es ein deutliches Plus: Die Kunden erhielten in den ersten drei Monaten über 1,1 Millionen Fahrzeuge (+4,1 Prozent), im März gab es einen Anstieg um 1,2 Prozent auf 479.900 Fahrzeuge.

In den USA lieferte Volkswagen im ersten Quartal 148.900 Fahrzeuge aus, ein Plus von 9,9 Prozent. Im März betrug das Plus 13 Prozent, ausgeliefert wurden 57.800 Autos. Wichtigster Einzelmarkt war erneut China, wo in den ersten drei Monaten ein Zuwachs um 13,4 Prozent auf über eine Million Autos gelang. Im März gab es einen Anstieg um 10,6 Prozent auf 358.800 Autos.

Zur Steigerung der Auslieferungen trugen im ersten Quartal auch Seat mit 18,7 Prozent und Skoda mit 11,7 Prozent bei. Die Kernmarke VW Pkw erhöhte ihren Absatz um 5,9 Prozent auf über 1,5 Millionen Autos.

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Leserkommentare

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Michael Meier 21.04.18 14:17
Touareq
Das geile Teil kostet in Thailand 8 Mill. Baht . Wer kann das bezahlen ? Ich leider nicht !
Jürgen Franke 20.04.18 17:53
Es ist erfreulich, wenn der VW-Konzern gute
Erträge melden kann, denn es werden in Zukunft auch endlich in Deutschland Sammelklagen der betrogenen Dieselbesitzer ermöglicht werden, damit endlich der Konzern für die Betrügereien zur Rechenschaft gezogen werden kann. Schlimm genug, dass ein Herr Winterkorn mit entsprechender Pension seinen Ruhestand genießen kann, weil er angeblich von den betrügerischen Manipulationen nichts gewußt haben will.