Ausländer auf Koh Samui beim Feiern erwischt

Polizei-Razzia in einer Strandbar auf Koh Samui - 22 thailändische und ausländische Stammgäste verhaftet. Foto: Thai Rath
Polizei-Razzia in einer Strandbar auf Koh Samui - 22 thailändische und ausländische Stammgäste verhaftet. Foto: Thai Rath

KOH SAMUI: 22 ausländische Frauen und Männer sowie zwei Thais wurden am Sonntagabend in einer Bierbar auf der Ferieninsel wegen Verstoßes gegen die Notstandsverordnung festgenommen.

Anlieger hatten sich bei der Polizei beschwert, dass Ausländer in der Bar La Bohemia feiern würden. Bei der Razzia unter der Leitung von Oberstleutnant Manoj Chanthiang, dem stellvertretenden Chef der Polizeistation Bo Phut auf Koh Samui, trafen die Beamten 22 Ausländer und zwei Thais an. Es wurde getanzt und Alkohol getrunken. Verhaftet wurde auch der 24 Jahre alte französische Barbesitzer. Für ihn arbeiteten drei Männer aus Myanmar als Kellner. Nur einer hatte eine Arbeitserlaubnis, der Franzose für seine Bar keine Lizenz. Barbesitzer, seine Mitarbeiter sowie die Gäste wurden angeklagt, gegen die Notstandsversordnung verstoßen zu haben. Die Ausländer hätten sich nicht treffen, in der Kneipe hätte kein Alkohol serviert werden dürfen.

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Ling 13.05.20 15:43
@Michael Meier
Der Verstoß gegen die Notstandsverordnung ist keine Kleinigkeit.
JOHANN MUELLER 12.05.20 21:51
Koh Samui’s französischer Barbesitzer !
Unterstelle nie Bösartigkeit, wo Dummheit als Erklärung ausreicht ! Vive la liberté - aber nicht bei einer Notstandsverordnung !
Michael Meier 12.05.20 17:23
@ Ling
Gefängnis und Ausweisung für solche Kleinigkeit . Warum nicht gleich die Todesstrafe ? Geht C19 in die Lunge oder auch ins Gehirn ?
Ling 12.05.20 14:45
Ich stimme dem zu,...
... dass gegen die Ausländer eine Gefängnisstrafe ausgesprochen und vollstreckt werden sollte. Möglichst mit anschließender sofortiger Ausweisung und Einreisesperre. Alles natürlich im gesetzlichen Rahmen. Die Notstandsverordnung wurde nicht ohne Grund erlassen.
Den 24 jährigen Franzosen betreffend, nun ja, der wollte doch schon immer eine Bar in Thailand haben, wo man sehnsüchtig auf ihn gewartet hat.
Ingo Kerp 12.05.20 13:02
Liebe thail. Behoerde / Gericht, verhängt bitte eine Gefängnisstrafe im Rahmen der gesetzl. Moeglichkeiten. Geldstrafen tun den Farangs nur minder weh, Gefängnis ist dagegen ein bleibendes Ereignis in der Erinnerung, das man sicher nicht wiederholen mochte.