Ausgebüxtes Känguru tot in Chiang Mai gefunden

Foto: The Nation
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CHIANG MAI: Das Drama um ein ausgebüxtes weibliches rotes Känguru aus dem Zoo von Chiang Mai nahm am Donnerstagnachmittag (30. Mai 2024) ein tragisches Ende. Im Doi Suthep-Pui-Nationalpark fanden Parkranger und Mitarbeiter des Zoos den Kadaver des Tieres im Bach Huai Chang Khian. Kritsayam Kongsatree, Direktor des Protected Areas Regional Office 16 in Chiang Mai, bestätigte den Fund um 14.30 Uhr.

Das zweijährige Känguru war am Mittwochmorgen (29. Mai 2024) aus seinem Gehege im Zoo im Bezirk Mueang der nördlichen Provinz entkommen. Die Tierpfleger waren gerade dabei, den Käfig zu reinigen und eine Mahlzeit für die Kängurus in der australischen Zone vorzubereiten, als das Tier entkam. Bereits am Mittwoch wurde das Känguru gesichtet, wie es auf einer Straße in Richtung des Doi Suthep bergauf hüpfte.

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Die Suche nach dem Känguru musste jedoch am Mittwochabend unterbrochen werden, nachdem Retter Fußspuren und einige Blutflecken entdeckt hatten. Am Donnerstagmorgen wurde die Suche intensiviert und ausgeweitet.

Wutthichai Muangman, Direktor des Zoos, erklärte, dass das Känguru wahrscheinlich ertrunken sei. Der Abschnitt des Flusses, in dem das Tier gefunden wurde, sei von Felsbrocken gesäumt und dicht mit Pflanzen bewachsen. Es wird vermutet, dass das Känguru versehentlich ins Wasser gefallen und es nicht geschafft habe, die steilen Ufer hinaufzuklettern.

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Auf einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag sagte Wutthichai weiter, dass der Kadaver des Kängurus kleine Kratzspuren, jedoch keine großen Wunden oder Bissspuren aufwies. Dies deutet darauf hin, dass das Tier nicht angegriffen wurde. Der Fundort des Kadavers befand sich etwa 1,8 Kilometer vom Zoo entfernt.

Die traurige Nachricht hat viele Menschen in Chiang Mai betroffen gemacht, da das rote Känguru eine Attraktion im Zoo war. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit und zum Management der Tiere im Zoo auf, die in den kommenden Tagen sicherlich weiter diskutiert werden.

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