Auktion für Duty-Free-Shops gestoppt

Foto: epa/Udo Weitz
Foto: epa/Udo Weitz

BANGKOK: Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) hat die Versteigerung von Monopolkonzessionen für Duty-Free-Shops und Gewerbegebiete an Flughäfen verschoben.

AoT-Präsident Nitinai Sirismatthakarn sagte am Montag, die Verschiebung würde es anderen Parteien ermöglichen, ihre Meinungen und Gründe für den Widerspruch gegen die Auktion mitzuteilen. Er rechnet damit, dass die AoT in einigen Wochen alle Zweifel an der geplanten Versteigerung ausgeräumt hat. Das staatliche Unternehmen will eine einzige Konzession für die Duty-Free-Shops auf den Flughäfen Suvarnabhumi, Phuket, Hat Yai und Chiang Mai erteilen, und eine weitere Konzession für Gewerbe am Flughafen Suvarnabhumi.

Am letzten Freitag hatte die Regierung bekanntgegeben, sie habe AoT angewiesen, die Auktionspläne zu revidieren. Dabei wurde kritisiert, dass ein einzelner Konzessionär für jeden der beiden Flughafenaufträge monopolistisch sei. AoT machte geltend, dass einzelne Betreiberkonzessionen für Duty-Free-Shops und Gewerbe am Flughafen es dem Konzessionsnehmer ermöglichen würde, unrentable Verkaufsstellen mit Hilfe von Gewinnen der Geschäfte an anderen Flughäfen zu unterhalten. Nitinai rechnet weiterhin damit, dass die AoT die neuen Duty-Free-Shop-Konzessionen Ende September erteilen kann. Der bestehende Flughafenmonopolvertrag der King Power Group läuft aus.

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