Aufräumarbeiten nach Containerschiffunglück wieder aufgenommen

Foto: epa/Nlcg-phcgn
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GENF (dpa) - Eine Woche nach dem Sturm-Unglück des riesigen Containerschiffs «MSC Zoe» in der Nordsee haben Bergungsspezialisten und Tausende Bürger an den Küsten mehr als 1.200 Tonnen Ladungsreste eingesammelt. Das berichtete der Eigner des Schiffes, die Schweizer Reederei MSC, am Mittwoch an ihrem Sitz in Genf. Insgesamt waren nach Angaben des Unternehmens bis Mittwoch 21 Container an Stränden angespült worden. Die Aufräumarbeiten wurden den niederländischen Behörden zufolge nach dem Sturm vom Dienstag wieder aufgenommen.

Am 2. Januar waren in der stürmischen Nordsee fast 300 Container über Bord des Schiffes gegangen. Es war zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem Weg nach Bremerhaven. Die meisten Container wurden auf dem Meeresboden bei den niederländischen Wattenmeerinseln geortet. Auch in Borkum wurde Ladung aus kaputten Containern angespült, darunter Fahrradteile, Matratzenschoner und Kinderspielzeug. Zwei der über Bord gegangenen Container enthielten für die Umwelt gefährliche Stoffe: Chemikalien und Lithium-Batterien.

Die von MSC beauftragten Bergungsspezialisten seien mit Traktoren, Allradfahrzeugen und Spezialgerät wie Strandstaubsaugern im Einsatz, teilte die Reederei mit. In den Niederlanden mussten die Strände der Inseln Terschelling, Vlieland, Ameland und Schiermonnikoog sowie auch Küstenstriche am Festland gesäubert werden.

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