Chinas Premier sucht Kooperation für freien Welthandel

Chinesischer Premier Li Keqiang. Foto: epa/Wallace Woon
Chinesischer Premier Li Keqiang. Foto: epa/Wallace Woon

SINGAPUR (dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelskrieges zwischen den USA und China hat der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang zu verstärkter Kooperation in Asien für freien Handel aufgerufen.

Mit wachsendem Protektionismus und Beschränkungen für den globalen Freihandel sei es wichtig, die laufenden Verhandlungen für den von China angeführten Freihandelspakt einer Regionalen Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) voranzubringen, sagte Li Keqiang am Dienstag in einer Rede am Rande der Beratungen auf dem Gipfel der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in Singapur.

China hoffe darauf, die Verhandlungen bis nächstes Jahr beenden zu können. Insgesamt 16 Staaten verhandeln derzeit über den RCEP-Freihandelspakt, der ein Drittel des Welthandels und fast die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren würde. Außer der zweit- und drittgrößten Volkswirtschaft China und Japan wollen Indien, Südkorea, Australien, Neuseeland und die zehn Asean-Staaten Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen, Vietnam, Myanmar, Brunei, Laos, Kambodscha und Singapur teilnehmen.

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