Argentinier baut Cannabis an

Archivbild: Fotolia.com
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SAMUT PRAKAN: Die Polizei verhaftete einen Argentinier und klagte ihn wegen Cannabisanbaus an, nachdem die Beamten 108 Pflanzen in seinem Stadthaus gefunden hatten.

Jede Pflanze war etwa 1,5 Meter hoch und wuchs in Töpfen im Garten seines zweistöckigen Hauses in der Wohnsiedlung Fuengfa. Der 35-jährige Ausländer gab zu Protokoll, er habe von den Pflanzen Cannabisöl hergestellt. Er hatte das Haus vor vier Monaten gemietet und Samen online gekauft. Die Qualität seiner zwei früheren Ernten sei schlecht gewesen, beim dritten Mal war die Qualität gut. Aber vor der Ernte tauchte bei ihm die Polizei auf. Sie erstattete Anzeige wegen der Produktion und des Besitzes eines Betäubungsmittels der Kategorie 5.

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Francis Light 22.10.20 15:41
@Dieter, Norbert
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das alleine vom THC kommt. Körperlich abhängig wird man im Ggs. zu Alkohol nicht. Cannablis wenn nicht täglich mehrmals konsumiert, ist wesentlich unschädlicher als Alkohol.

Denke da kommen bei Ihrem Fall noch andere Stoffe dazu, vielleicht auch noch eine Vorerkrankung.Oftmaliger Konsum von Cannabis kann zu einem Gleichgültigkeitsgefühl gegenüber Arbeit und anderen "gesellschaftlichen Verpflichtungen" führen, aber ich denke Psychosen rein durch Marijuana ausgelöst, selten, unwahrscheinlich.

Was aber schon dazukommt, dass es oft nicht bei Cannabis bleibt, sondern dann auch noch andere Mittel probiert werden. Somit eine Einstiegsdroge.

Michael Meier 22.10.20 15:39
@ Kowalski
Wie kommen sie auf die Idee dass ich das Zeug liebe ? Ich rauche nicht mal .
Norbert Schettler 22.10.20 13:22
@Dieter
Sind Sie sicher welches "Zeug" Ihr Adoptivsohn zu sich nimmt? Weil Sie von Junkie schreiben.
Aber Sie haben natürlich Recht, wenn er 24 Stunden Gras raucht, ist das mit Sicherheit nicht gesund. Man darf bei allem nicht übertreiben, viele kennen das bestimmt vom Alkohol.
Dieter Kowalski 22.10.20 11:37
@ Herr Meier
Es steht ihnen frei dieses Zeugs zu lieben, ich verabscheue es aus gutem Grund.
Ich habe einen erwachsenen Adoptivsohn, der dieses Zeugs seit Jahren mehrmals pro Tag und auch nachts raucht. Der hat soviele Psychosen und Paranoia, dass ich es manchmal gar nicht glauben kann. Alle Versuche ihn davon wegzubringen sind gescheitert. Deswegen die Fachschule fast geschmissen - für die letzte Klasse hat er drei Jahre benötigt, danach 1,5 Jahre Arbeit "gesucht", ein halbes Jahr gearbeitet und seitdem bereits 2 Jahre arbeitslos ohne Aussicht auf einen neuen Job. Wer stellt schon einen Junkie ein, der tagsüber schläft und nachts wach wird.
Zur Unterstützung bei einer Krebstherapie in Form von CDB-Öl oder Kapseln anstelle von THC, bin ich aber bei ihnen. Hat auch meiner Mutter etwas geholfen, schlußendlich hat der Krebs aber doch gesiegt..
Ling 21.10.20 23:46
@Dieter und Norbert
Da der Argentinier sich vermutlich ganz gut mit dem Anbau und der Qualität von Cannabis auskennt, könnte dies vielleicht sein Strafmaß mildern, wenn er sein Wissen einbringt. Hoffentlich hat er einen guten Anwalt, der die zuständigen Stellen auf die potentiellen Investoren und Medizintouristen aufmerksam macht. Wie Norbert schon schrieb, das Geschäft wird boomen.