Anna Netrebko singt bei Wiener Opernball

Anna Netrebko bei der FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Russland im Jahr 2018. Foto: epa/Sergei Chirikov
Anna Netrebko bei der FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Russland im Jahr 2018. Foto: epa/Sergei Chirikov

WIEN (dpa) - Die Starsopranistin Anna Netrebko wird am 28. Februar gemeinsam mit ihrem Ehemann Yusif Eyvazov bei der Eröffnung des Wiener Opernballes auftreten.

Die Sängerin wird zuerst «Il bacio» von Luigi Arditi und dann gemeinsam mit Eyvazov noch «O soave fanciulla» aus «La Bohème» von Giacomo Puccini singen. «Ich wurde gefragt, ob es schwierig war, sie für den Opernball zu bekommen. Das war gar nicht schwierig, sie war begeistert und glücklich», sagte Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper, am Mittwoch in Wien. Für Netrebko ist es bereits der dritte Auftritt beim Opernball, zuletzt trat sie bei der Eröffnung 2007 als «Manon» auf. Für Evyazov ist es eine Premiere - er wird «Nessun dorma» aus «Turandot» von Giacomo Puccini singen.

Das Jungdamen- und Jungherren-Komitee bilden dieses Jahr 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern. Die Tiara für die Debütantinnen wurde von Donatella Versace designt, die sich dabei vom Motiv des Rheingolds aus Richard Wagners «Ring des Nibelungen» inspirieren ließ. Zum Eröffnungstanz des Komitees erklingt der Kaiser Franz Josef I. Rettungs-Jubel-Marsch von Johann Strauß (Sohn).

Zudem soll der 150. Geburtstag der Wiener Staatsoper dieses Jahr im Mittelpunkt stehen. Daher wird eine große Lichtinstallation die Fassade des Gebäudes hell erleuchten. Erstmals wird es zudem - noch bevor sich die Tore zur Staatsoper für die Ballgäste öffnen - ein Defilee der Gardemusik über die Wiener Ringstraße geben, die die Opernballgäste unter anderem mit Regimentsmärschen aus dem Jahr 1869 musikalisch in Empfang nehmen wird.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.