Amerikaner hilft Unfallopfer bergen

Foto: Sanook/Thaivisa
Foto: Sanook/Thaivisa

CHIANG MAI: Internet-Kommentatoren loben einen amerikanischen Touristen, weil dieser sein Taxi anhalten ließ und im strömenden Regen bei der Bergung von Unfallopfern half.

Der 26-jährige Amerikaner war erst kurz zuvor in Chiang Mai eingetroffen und wollte sich mit einem Taxi nach Pai bringen lassen. Während der Fahrt erreichte das Taxi eine Unfallstelle. Ein Sommersturm hatte einen Baum entwurzelt, der auf ein Fahrzeug gefallen war. Eine Frau wurde in dem Auto eingeklemmt, drei weitere Insassen erlitten Verletzungen. Der Amerikaner, von Beruf Ingenieur, trotzte dem strömenden Regen und konnte mit weiteren Helfern die 56-jährige Frau befreien. Laut „Sanook“ soll sie an ihren schweren Verletzungen gestorben sein.

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Jürgen Franke 25.04.19 14:43
Herr Dong, wenn Sie sich schon angesprochen
fühlen, nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich lediglich einen Beitrag zu dem geschilderten Fall kommentiert habe.
Mike Dong 25.04.19 13:14
@Hr.Franke: Kommentieren Sie jetzt mal "wieder nur Berichte" ? Auch wenn Sie die Zusammenhänge hier aus Unkenntnis des Landes nicht verstehen, sollten Sie zumindest anderen Ihre Entscheidungen überlassen. Ich habe schon meine Gründe.
Jürgen Franke 24.04.19 18:46
Man muß schon ein recht eigenartiger Mensch sein,
um, in der geschilderten Situation nicht mit zu helfen, das Leben von Menschen zu retten.
Walter Pfau 24.04.19 18:42
Sehr mutig der Amerikaner....
...ohne Arbeitsgenehmigung aktiv zu werden. Ich hatte auch einmal einen Unfall auf der gegenüber liegenden Fahrbahn gesehen, wo der Motorradfahrer auf der Straße lag, aber keiner hat angehalten, alle haben einen großen Bogen darum gemacht und sind weitergefahren. Vom Hören-Sagen weiß ich, daß es ein schlechtes Karma gibt wenn man einem Unfallopfer hilft, oder man Gefahr läuft in eine Falle zu tappen mit der Beschuldigung, man hätten den Unfall verursacht.
Mike Dong 24.04.19 11:54
Vor 10 Jahren hätte ich als ehemaliger Rettungssanitäter(Zivildienst) auch noch geholfen. Jetzt wahrscheinlich nicht mehr. Traurig aber wahr. Über die Gründe möchte ich mich nicht weiter auslassen. Trotzdem zolle ich dem Helfer meinen Respekt.