Alle Medizintouristen in Thailand müssen in Quarantäne

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BANGKOK: Mehr als 1.700 Medizintouristen haben sich für die Einreise nach Thailand ab dem 1. Juli angemeldet. Eine strenge Quarantäne soll jeden daran hindern, Covid-19 einzuführen, teilte das Centre for Covid-19 Situation Administration (CCSA) am Freitag mit.

Medizintouristen dürfen ab dem 1. August in Thailand reisen, sobald ihre 14-tägige Quarantäne und Behandlung abgeschlossen sind, sagte der CCSA-Sprecher Taweesin Visanuyothin. Spezielle Reisepakete für Medizintouristen werden Massagen und Spas, Fitnesszentren, gesundes Essen, Kräuterprodukte und Visadienstleistungen umfassen, während die Unterbringung in Hotels mit den Zertifikaten der Amazing Thailand Safety and Health Administration (SHA) und dem „Well Hotel"-Standard erfolgen wird.

Die erste Gruppe von 1.700 Medizintouristen kommt aus 17 Ländern, darunter Myanmar (478), Laos (477), Vietnam (39), China (65), die Vereinigten Arabischen Emirate (223), Oman (187), Kuwait (137), Katar (95) und Saudi-Arabien (14).

Das Programm für Medizintourismus und Wellness bietet je nach Behandlung zwei Arten von Quarantäne an: Eine Krankenhausquarantäne für Patienten, die innerhalb ihrer 14-tägigen Quarantäne kurze Behandlungen erhalten, und eine alternative Krankenhausquarantäne für längere Verfahren wie Unfruchtbarkeitsbehandlungen. Taweesin betonte, dass alle Patienten die 14-tägige Quarantäne auch dann durchlaufen müssen, wenn sie sich früh erholen. Alle Medizintouristen, die positiv auf Covid-19 getestet werden, können die Virusbehandlung in separaten, für Ausländer vorbereiteten Bereichen in privaten Krankenhäusern fortsetzen.

Medizintouristen werden dreimal auf Covid-19 getestet: vor der Abreise nach Thailand, bei der Ankunft und vor der Rückkehr nach Hause. Nur Medizintouristen, die mit dem Flugzeug reisen, wird die Einreise nach Thailand gewährt, und alle müssen ein Einreisezertifikat (Certificate of Entry, COE) einer thailändischen Botschaft mit sich führen.

Der Start des „Reise-Blase"-Plans ist für September geplant, um Ausländern aus Ländern mit geringem Risiko einer Covid-19-Übertragung die Einreise zu ermöglichen.

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Thomas Thoenes 05.07.20 08:32
Warum und wer ist doch egal.
Anhand der Zahl von 1700 sieht man doch wie uninteressant das ist. Im Verhältnis zum erwarteten Touristenvolumen (ohne Corona) eine verschwindend kleine Zahl die eigentlich nicht erwähnenswert ist. Da muss man kein Mathegenie sein um zu sehen daß diese paar Touris nicht mal die Kosten der Werbung für diese Aktion decken.
Peter Shield7 04.07.20 19:34
Ich warte selber
Ich warte selber (ausserhalb Thailands) seit Monaten auf die Fortführung einer Zahnbehandlung, welche doch immerhin 400Tsd THB ins Land spült. Aber DAS tut sich wohl keiner (auch ich nicht) wirklich freiwillig an. So habe grösdte ich Zweifel an der Wirksamleit dieser Art der Rückkehr in die touristische Normalität. Die 1700 Mefozintouristen mögen der Thai-Tourismusindustrie wohl tatsächlich 0.0002% der früheren Einkünfte zurückbringen. Aber seien wir ehrlich. Wem der Millionen von nun Arbeitslosen hilft das wirklich?
Michael Meier 04.07.20 17:52
Wo ist unser
Problem und was geht es uns überhaupt an ob Medizin Touris nach TH kommen um sich behandeln zu lassen ? Natürlich ist alles anders als vor C19 , sie gehen direkt vom Flieger ins Khs und verbringen die Quarantäne + Behandlung in einem Abwasch . Wie gesagt Kopp zu , es geht uns nix an !
Dieter Kowalski 04.07.20 16:47
Bei all den Auflagen würde ich derzeit weder als Medizintourist noch als gestrandeter Partner einer/eines Thai hier einreisen wollen.
Die Kosten und der Zeitaufwand stehen wohl in keiner Relation zum Nutzen.
Det Vansteenkiste 04.07.20 16:45
Genau... Es spielt erst die Oberliga... Dann die "andere"... Es ist so, es war immer so... Es bleibt so... Ganz einfach