Alkohol am Steuer: Härtere Strafen gefordert

Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Foto: epa-efe/Narong Sangnak

BANGKOK: In einem kürzlich eingereichten Antrag fordert die Stiftung „Don't Drive Drunk Foundation“ (DDD) eine härtere Bestrafung von Fahrern, die unter Alkoholeinfluss stehen, sowie Konsequenzen für Geschäfte, die Alkohol an Minderjährige verkaufen.

Der Ausschussvorsitzende Wisarn Techatheerawat berichtete am Dienstag (4. Juni 2024), dass die DDD eine Petition bei einem Ausschuss des Repräsentantenhauses eingereicht hat, der sich mit der Änderung des Alkoholkontrollgesetzes befasst. Die Stiftung fordert in ihrer Petition, dass sowohl zivil- als auch strafrechtliche Maßnahmen gegen Geschäfte ergriffen werden, die Alkohol an Minderjährige verkaufen, wenn diese in Unfälle mit Todesfolge verwickelt sind. Zudem sollen diesen Geschäften die Lizenzen entzogen werden.

Wisarn erklärte weiter, dass die Betreiber solcher Einrichtungen die Opfer von Trunkenheit am Steuer entschädigen sollten. Darüber hinaus forderte die Stiftung den Ausschuss auf, einen Opfer-Fonds einzurichten.

Der Ausschuss wird die Petition der DDD bis zur nächsten Sitzungsperiode im Juli dem Parlament vorlegen. Wisarn betonte, dass der Ausschuss gemeinsam mit Pol Gen Achirawit Suwanpesat, einem ehemaligen stellvertretenden Polizeichef, darüber berät, wie das Gesetz zuverlässiger gestaltet und Bestechung durch Staatsbeamte verhindert werden kann.

Der 42-köpfige Ausschuss hat sich verpflichtet, die besten und fairsten Lösungen zu finden, um spürbare Verbesserungen für die Öffentlichkeit zu erzielen. Wisarn wird die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen und die erforderliche Unterstützung des Privatsektors mit Gesundheitsminister Somsak Thepsutin besprechen.

Wisarn betonte abschließend, dass das geänderte Gesetz der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen wird, da es von mehr als einer politischen Gruppe oder Partei unterstützt wird.

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Carsten Jabs 08.06.24 12:31
Das Gesetz vom Wolf im Schafspelz
Wie schon erwähnt, Geld stinkt nicht und es wird sich nichts daran ändern. Ohne Alkohol am Steuer lässt sich nichts verdienen, das ist überall so. Wozu Gesetzesänderung und härtere Strafen? lach.
Ingo Kerp 05.06.24 13:10
Wenn jemand zu diesem Thema:.....und Bestechung durch Staatsbeamte verhindert werden kann.....die Loesung haben sollte, hat er groeßten Respekt verdient und einen großen Orden.