Aktuelle Meldungen der Luftfahrt am Sonntag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Kleinflugzeug landet in Nordsee - Kutter rettet Pilot und Maschine

BÜSUM: Ein Pilot muss mit seinem Kleinflugzeug auf der Nordsee vor Büsum notwassern. Doch ein Fischkutter ist sogleich zur Stelle und rettet Mann und Maschine.

Ein Kutter hat ein in der Nordsee gelandetes Kleinflugzeug aus dem Wasser gezogen und sicher an Land gebracht. Die Maschine setzte am Sonntag wegen eines Motorschadens auf dem Meer vor Büsum auf. Der Pilot blieb laut Polizei unverletzt. Die Besatzung eines Fischkutters habe den Mann gerettet, sagte ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Der Kutter habe dann das Doppeldecker-Flugzeug an den Haken genommen und nach Büsum gebracht. Der Seenotrettungskreuzer «Theodor Storm» sei zum Unglücksort geeilt, doch die Fischer seien schneller gewesen, sagte der Sprecher der Seenotretter. Vermutlich habe der Pilot den Ort seiner Notwasserung auch bewusst neben dem Kutter gewählt.


Flieger macht wegen Rauch aus Cockpit Sicherheitslandung in Hannover

HANNOVER: Rauch im Cockpit hat in einer Lufthansa-Maschine am Sonntagnachmittag für Aufregung gesorgt: Der Pilot brach den Weg nach Frankfurt ab und landete zur Sicherheit auf dem Flughafen Hannover. Das sagte eine Flughafensprecherin in Hannover. Die 89 Fluggäste und vier Crewmitglieder hätten die Maschine auf normalen Weg verlassen können. Es sei niemand verletzt worden, sagte die Sprecherin. Auch ein Brand sei nicht entdeckt worden. Warum es in der CRJ900 des kanadischen Flugzeugbauers Bombardier zu einer Rauchentwicklung im Cockpit gekommen sei, sei noch unklar.

Die Maschine war auf dem Weg vom dänischen Billund nach Frankfurt/Main. Die sogenannte Sicherheitslandung wurde von der Flughafenfeuerwehr in Hannover auf dem Rollfeld routinemäßig begleitet. Lufthansa-Techniker hätten nun die Untersuchung der Herkunft des Rauchs aufgenommen, sagte die Flughafensprecherin.


Flug mit Turbulenzen - zwölf Verletzte

DUBLIN: Wieder ist ein Flugzeug in Turbulenzen geraten. Es gibt Verletzte. Noch sind nicht alle Details bekannt.

Eine Passagiermaschine ist im Luftraum der Türkei in schwere Turbulenzen geraten. Zwölf Menschen an Bord des Flugzeugs der Airline Qatar Airways seien verletzt worden, teilte der Flughafen Dublin am Sonntag mit. Bei sechs Betroffenen soll es sich um Crewmitglieder handeln, die anderen waren demnach Passagiere. Das Flugzeug war unterwegs von Doha in die irische Hauptstadt. Über die Schwere der Verletzungen war zunächst nichts bekannt.

«Der Qatar Airways Flug QR017 aus Doha landete sicher zur angekündigten Zeit am Flughafen Dublin um 13.00 Uhr am Sonntag», hieß es einer Mitteilung des Airports auf der Plattform X. Das Flugzeug sei bei der Landung von Rettungskräften, der Flughafenpolizei und Feuerwehr in Empfang genommen worden.

Erst vor einigen Tagen war ein Mensch gestorben und Dutzende waren verletzt worden, als ein Flugzeug der Singapore Airlines auf dem Weg von London nach Singapur in heftige Turbulenzen geraten war.

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