Aktuelle Meldungen der Luftfahrt am Samstag

Foto: Pixabay
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Zwei Tote und zwei Verletzte nach Helikopter-Crash in Australien

BROOME: Nach einem Hubschrauberabsturz im Nordwesten Australiens sind am Samstag ein Mann und ein Mädchen ums Leben gekommen.

Eine Frau und ein weiteres Kind befänden sich in kritischem Zustand, berichteten australische Medien unter Berufung auf die Polizei des Bundesstaats Western Australia. Die Maschine stürzte am Samstagnachmittag kurz nach dem Start in Bilingurr, einem Vorort der Stadt Broome, ab. Der Mann und mutmaßliche Pilot starb sofort. Das Mädchen erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Behörde für Verkehrssicherheit wollte Ermittler zur Unglücksstelle schicken.


Lettland: EU-Kommission genehmigt Staatshilfe für Air Baltic

RIGA: Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben eine staatliche Finanzspritze für die lettische Fluggesellschaft Air Baltic genehmigt. Das Eigenkapital der von dem Deutschen Martin Gauss geführten Fluglinie kann damit von der Regierung in Riga mit bis zu 250 Millionen Euro unterstützt werden. Die Rekapitalisierungsmaßnahme werde Air Baltic dabei helfen, die von der Corona-Pandemie ausgelöste Krise zu überstehen, hieß es einer Mitteilung der EU-Kommission vom Freitagabend.

Lettlands Verkehrsminister Talis Linkaits begrüßte die Entscheidung aus Brüssel. «Air Baltic war und ist der Eckpfeiler der baltischen Luftfahrtbranche», schrieb er auf Twitter. «Die Entscheidung bestätigt, dass die lettische Regierung rechtzeitig die geeigneten Instrumente zur Unterstützung des Unternehmens ausgewählt hat.»

Nach früheren Angaben von Linkaits soll die Investition aus der Staatskasse in drei Schritten erfolgen. Der Anteil des lettischen Staats steigt damit von derzeit 80,05 Prozent auf bis zu 91 Prozent.

Air Baltic ist die größte Fluggesellschaft in den baltischen Staaten. Mit der Finanzspritze soll der neue Geschäftsplan umgesetzt werden, der eine erhebliche Kostensenkung sowie eine Reduzierung der Flotte und der Anzahl an Beschäftigten vorsieht.

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