Aktuelle Meldungen der Luftfahrt am Montag

Foto: Freepik
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Zwei Tote beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe Samos

ATHEN: Beim Absturz eines kleinen Flugzeugs vor der griechischen Insel Samos sind am Montagabend zwei Menschen ums Leben gekommen.

Dies bestätigte der Bürgermeister der Inselhauptstadt, Giorgos Stantzos, der Deutschen Presse Agentur. «Wir haben gerade zwei Leichen gefunden», sagte er am Telefon. Das griechische Staatsfernsehen (ERT) berichtete, es handle sich um einen Mann und eine Frau aus Israel, die Urlaub auf Samos machen wollten. Das Flugzeug vom Typ Cessna 172 sei in Israel gestartet. Es habe sich im Anflug auf Samos befunden, als es von den Radarschirmen verschwand, berichtete der Athener Nachrichtensender Skai.


Bester Corona-Monat: Frankfurt und Heathrow trotzdem unzufrieden

FRANKFURT/LONDON: Der Reiseaufschwung im Sommer war spürbar. Doch Zahlen der großen Airports zeigen, dass noch viel Luft nach oben ist. Der Heathrow-Chef glaubt zu wissen, was die Erholung bremst.

Trotz Reisewelle und gelockerter Corona-Regeln sind Europas Luftfahrt-Drehkreuze noch immer weit von ihren Passagierzahlen vor der Pandemie entfernt. Knapp 3,4 Millionen Fluggäste am Frankfurter Flughafen bedeuteten ein Minus von 51 Prozent im Vergleich zum August 2019, wie der Betreiber Fraport am Montag mitteilte. Der Londoner Airport Heathrow liegt nach eigenen Angaben sogar um 71 Prozent unter dem Wert von vor zwei Jahren. Sei man 2019 noch der verkehrsreichste Flughafen Europas gewesen, so sei der größte britische Airport nun auf Platz 10 abgerutscht.

Dabei war der August für beide Flughäfen der beste Monat seit Beginn der Corona-Krise: Fraport zählte ein Plus von 123 Prozent im Vergleich zum August 2020. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost legte um gut 13 Prozent auf 178.223 Tonnen zu. In Heathrow stieg die Passagierzahl zum Vormonat um 48 Prozent.

Heathrow-Chef John Holland-Kaye machte «unnötige» Testvorschriften für Einreisende für die ausbleibende Erholung mit verantwortlich. Die teuren PCR-Tests, die auch vollständig geimpfte Reisende vor Ankunft buchen müssen und meist mindestens 50 Pfund (58,60 Euro) pro Person kosten, müssten abgeschafft werden, sagte Holland-Kaye dem Sender Sky News. Bisher hätten Reisende rund eine Milliarde Pfund für die Tests ausgegeben. Allerdings werde nur ein kleiner Teil sequenziert, also auf neue Varianten untersucht. Holland-Kaye verwies darauf, dass Passagiere bei Reisen innerhalb der EU keine PCR-Tests vorlegen müssen.

Fraport-Chef Stefan Schulte geht nach dem Reiseaufschwung im Sommer von einem «schwierigen Winter» aus, wie er vor einigen Tagen sagte. Für das laufende Jahr rechnet er in Frankfurt insgesamt mit «unter 20 bis 25 Millionen» Fluggästen. 2020 war das Aufkommen auf weniger als 19 Millionen eingebrochen, nachdem der Flughafen 2019 mit mehr als 70 Millionen ein Rekordjahr verzeichnet hatte.


Flughafen Frankfurt im August mit bestem Monat seit Pandemie-Beginn

FRANKFURT/MAIN: Am Frankfurter Flughafen sind im August so viele Passagiere abgeflogen und gelandet wie in keinem anderen Monat seit Beginn der Corona-Krise. Der Betreiber Fraport zählte an Deutschlands größtem Drehkreuz knapp 3,4 Millionen Fluggäste, wie er am Montag mitteilte. Das waren rund 123 Prozent mehr als im August 2020, aber immer noch 51 Prozent weniger als vor der Corona-Krise im August 2019. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost legte im Vergleich zu August 2020 um gut 13 Prozent auf 178.223 Tonnen zu.

Nach dem Reiseaufschwung im Sommer geht Fraport-Chef Stefan Schulte von einem «schwierigen Winter» aus, wie er vor einigen Tagen sagte. Für das laufende Jahr rechnet er in Frankfurt insgesamt mit «unter 20 bis 25 Millionen» Fluggästen. 2020 war das Aufkommen auf weniger als 19 Millionen eingebrochen, nachdem der Flughafen 2019 mit mehr als 70 Millionen ein Rekordjahr verzeichnet hatte.

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