Lauda prophezeit extremen Wettbewerb

Airline-Gründer Niki Lauda. Foto: epa/ Epa-efe/DAVE ACREE
Airline-Gründer Niki Lauda. Foto: epa/ Epa-efe/DAVE ACREE

WIEN (dpa) - Mit dem Start von Laudamotion hat nach Ansicht von Airline-Gründer Niki Lauda branchenweit ein extrem harter Kampf um die Passagiere eingesetzt. «Den Wettbewerb, den wir jetzt haben, den hat es noch nie gegeben», sagte Lauda am Mittwoch bei der Präsentation des Winterflugplans. Seine Airline, die mit 19 Maschinen in der Sommersaison 2,3 Millionen Passagiere befördern will, werde punktuell Ticketpreise ab 9,99 Euro für den einfachen Flug anbieten.

Ziel sei ähnlich wie bei Ryanair, das an Laudamotion zu 24,9 Prozent beteiligt ist, eine Auslastung der Maschinen von 95 Prozent. 2019 solle die Flotte um neun Maschinen wachsen. Mittelfristig sollen 30 bis 50 Airbus-Maschinen für Laudamotion fliegen, bekräftigte Geschäftsführer Andreas Gruber.

Zur geplanten Aufstockung des Ryanair-Anteils auf 75 Prozent erwartet Lauda keine Probleme seitens der EU-Kommission. «Die EU entscheidet zugunsten des Wettbewerbs.» Wie es danach weitergehe, ließ Lauda offen. Er bleibe jedenfalls noch drei Jahre. «Nach drei Jahren kann man dann weiterreden.» Die Expansion sei nicht einfach zu organisieren, weil Airbus wegen der großen Nachfrage praktisch ausverkauft sei. Erst ab Ende 2020 sei es aussichtsreich, direkt mit Airbus zu verhandeln.

Laudamotion ist aus der Insolvenzmasse der Airberlin-Tochter Niki entstanden. Lauda hatte den Ferienflieger für rund 50 Millionen Euro gekauft.

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