Airbnb soll sich nach Thai-Gesetzen richten

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Der Online Tourism Club Thailand hat die Behörden aufgefordert, gegen illegale Hotels und Gästehäuser sowie gegen Ausländer, die ohne Arbeitsgenehmigung in der Touristikbranche tätig sind, vorzugehen.

Präsident Nipon Boonmasuwanran erwartet von der Regierung die Durchsetzung der Gesetze. In der Branche gäbe es eine Reihe von ausländischen Reiseleitern, die einen Preiskampf eröffneten, Urlauber über den Tisch zögen und die Sicherheit von Touristen hintenanstellten. Vom boomenden Tourismus, so Nipon weiter, wolle Airbnb, Online-Marktplatz für Buchung und Vermietung von Unterkünften, profitieren. Behörden sollten die Geschäfte von Airbnb verbieten oder das Unternehmen zwingen, sich nach thailändischen Gesetzen zu richten. Die derzeitige Situation bringe legale Hotels erhebliche Nachteile und Einkommensverluste. Tourismusminister Weerasak Kowsurat hat die staatliche Tourismusbehörde (TAT) zu einem Gespräch mit dem Online Tourism Club Thailand aufgefordert. Der Minister wünscht einen fairen Umgang zwischen allen Parteien, damit das Image des Reiseziels Thailand nicht beschädigt wird.

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Leserkommentare

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Dieter Strathe 12.06.18 15:11
Gesetzestreue
Es soll ruhig durchgegriffen werden. Im Gegenzug könnte die Regierung des Gesetzestreuen Farang Erleichterungen in Sachen Visa geben. Warum brauche ich, der schon 10 Jahre mit einer Thai verheiratet ist, immer noch jedes Jahr ein Visum, wenn ich 5 oder 6 Monate Urlaub mache in Thailand?