Agentur IEA fordert mehr Energie-Investitionen in der Welt

Foto: epa/Marcel Bieri
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PARIS (dpa) - Die Internationale Energieagentur (IEA) hat zu mehr Investitionen in der Branche aufgerufen. Der Investitionsmangel betreffe weltweit sowohl die traditionelle Energiebelieferung mit Öl oder Gas als auch die erneuerbaren Energien. Das erklärte der Exekutivdirektor der Agentur, Fatih Birol, am Dienstag in Paris.

Die weltweiten Investitionen blieben 2018 im Vorjahresvergleich bei rund 1,8 Billionen US-Dollar (rd. 1,6 Billionen Euro) stabil. In den USA gab laut einem neuen Bericht der Agentur den größten Anstieg bei Investitionen im Energiebereich. Spitzenreiter bleibe aber China, in keinem Land werde mehr investiert.

Es gebe «wenig Zeichen», dass Investitionen in bedeutender Weise in Richtung von energieeffizienten und «sauberen» Belieferungsquellen umgeleitet werden, schrieb die Agentur. Das sei aber nötig, um Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens nachzukommen. Die Erderwärmung soll dem Abkommen zufolge im Kampf gegen den Klimawandel auf deutlich unter zwei Grad Celsius begrenzt werden. Bei der Pariser Klimaschutzkonferenz hatten sich 195 Länder im Dezember 2015 auf das Abkommen geeinigt.

Die Internationale Energieagentur mit Sitz in Paris gilt als einer der wichtigsten internationalen Monitore für den Energiemarkt. Sie berät 30 Regierungen in aller Welt bei der Energiepolitik, darunter auch die in Washington und Berlin.

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