Affenfest in Lopburi am kommenden Sonntag

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

LOPBURI: Tausende Affen in Lopburi können sich am kommenden Sonntag (28. November 2021) wieder ihre Bäuche bei einem Obst- und Süßigkeiten-Buffet vollschlagen.

Bei dem alljährlich Ende November stattfindenden Affenfest tischt die Stadt in der Zentralregion des Landes den Tieren am Affentempel Prong Sam Yot (Standort auf Google Maps) Tonnen von Obst und Süßigkeiten auf.

Makaken als Touristenmagnet

Denn die Langschwanzmakaken, die zu Tausenden die Innenstadt bevölkern, sind ein verlässlicher Touristenmagnet – zumindest in Vor-Corona-Zeiten. Mit dem Fest soll den Tieren dafür gedankt werden. So ließ sich die Stadtverwaltung Lopburi die Ausrichtung des Affenfestes vor dem Ausbruch der Pandemie nicht selten bis zu umgerechnet 10.000 Euro kosten.

Den Rest des Jahres sehen viele Bewohner die Affen jedoch als Plage – denn die Makaken zerstören Autos, Fenster sowie Stromleitungen und dringen auf Futtersuche in Häuser und Wohnungen der Einwohner von Lopburi vor.

Vier Buffet-Runden für die Affen

Im Einklang mit den Covid-19-Regeln werden beim traditionellen Affenfest in Mueang Lopburi am Sonntag, 28. November 2021 vier Buffet-Runden für die Tiere unter Beschränkung der Besucherkapazität organisiert – um 10.00, 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr

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Derk Mielig 24.11.21 14:30
Was, wenn sich dies noch drastisch zuspitzt?
Wenn sich solche Kommentare von Ihnen hier doch noch drastisch zuspitzen sollten, dann hoffe ich, dass diese nicht veröffentlicht werden.
Einige mögen das ja als Meinungsäußerung verstehen wollen, ich nenne das dummes Zeug.
Hansruedi Bütler 24.11.21 14:20
Letzteres auch beim Mensch?
Reduktion des Überhangs?
Läuft in etwa genau dies, nicht gerade mit der Covid-Impfung an?
Was, wenn sich dies noch drastisch zuspitzt?
Die Antwort wird wohl lauten: Impft noch viel mehr, wir haben immer noch zu viel.
Am besten, man fängt gleich mit den Babys an.
Einige Fragen sind sehr unangenehm, aber man kommt an ihnen nicht ohne weiteres vorbei.
Als nüchterner Betrachter, kommen mir einige Geschehnisse zu gut organisiert vor.
Damit meine ich aber nicht nur all die vielen Betrügereien und Machenschaften um den Impfstoff selbst; sondern auch die bewusst außer Acht gelassenen, günstigen medikamentösen Behandlungsmethoden.
Derk Mielig 24.11.21 13:20
die Vermehrung stoppen. Letzteres auch beim Mensch
Wie muss man sich das in der Praxis vorstellen?
Thai Asia 24.11.21 10:40
Herr @Arni,
ich bin absolut gegen diese Situation. Aber Tiere vermehren sich nur, wenn sie ein gutes freßbares Umfeld haben. Das hat allein der Mensch mit seinen fehlenden Regeln erschaffen. Übrigens auch für sich selbst. Tiere „hoppeln“ nicht zum Spaß. Im Gegensatz zum Menschen, der kann es selbst nicht in anhaltender Hungersnot lassen, bevölkert die Erde und bringt damit überall nur Probleme voran.
Darf ich Anwesende mit Sicherheit ausschließen?

Die einzige Regel die der Mensch kennt ist, alles töten was nicht in seinen Kram passt.
Ach bin ich da froh, dass Tiere dies nicht können. Jede Nacht wäre ohne Schlaf.

Tiere haben genauso wie wir(?) Ihre Daseinsberechtigung. Ich habe noch nicht erlebt, dass diese Atombomben geschaffen und Kriege aus Gier angezettelt haben.

Mir persönlich gefällt die Menschen gemachte Situation absolut nicht. Aber ist es gerechtfertigt, für unsere eigene Dämlichkeit und entstandene Situation, bei anderen Lebewesen dies mit dem Tod zu „lösen“? Herr über Leben und Tod?
Nicht das Übel bekämpfen, besser die Entstehung desselben.
Darüber sollte jeder mal nach!denken.

Die Lösung wäre offensichtlich, kein Fressen geben und die Vermehrung stoppen. Letzteres auch beim Menschen.
Nur mal meine Meinung.
Thai Asia 23.11.21 23:55
Ich kann dem Kommentar von @V. P. nur zustimmen. Ein Kommentar muss keine Bevormundung gegenüber anderen Leuten sein. Er stellt lediglich die eigene Meinung dar und dient hier dem Gedankenaustausch. Zwischen Tiere und Tiere mache ich Unterschiede. Ebenso bei den Menschen. Ich trete lieber einem Elefanten entgegen als Affen. Erstere sind berechenbarer.

Bei einem Tempel im Norden kamen plötzlich ca. mehr als 100 Affen aus dem Wald. Meiner Frau entriss einer die Tasche. Ich schritt ein und das Vieh griff mich an. Nur ein gezielter Fausthieb auf die Nase ließ ihn verschwinden. Wahrscheinlich hatte ich Glück, dass mich die anderen nicht auch angriffen.

Mit Tieren ist es wie mit Menschen. Sie gewöhnen sich ganz schnell an positive Geschehnisse.
Kommen dann immer wieder zurück auf Suche, bis sie lästig werden. Da ist der Mensch ganz allein schuld.
Packt keine Essensreste in die Müllsäcke, heißt es. Hunde Ratten, Mäuse, Katzen, ja sogar Bären werden in Städten angelockt. Aber dann rumjammern und abends Angst haben auf die Straße zu gehen. Diese Einstellung liebe ich.
Ich persönlich würde die Gaben den armen Menschen überlassen. Die brauchen das nötiger.
Affen leben (normaler Weise) im Wald. Da hat sich seit Covid nichts geändert, auch nicht die Futtersuche. Nur meine Meinung.
Übrigens, ich bin Tierliebhaber, aber mit Regeln.
Joerg Obermeier 23.11.21 22:10
Tierfreund?
Um ehrlich zu sein, ich bin auch kein Fan dieser Affenhorden. Aber wie diese halbwild lebenden Hunde und Katzen werden sie von den Einheimischen gefüttert. Das mag man für gut oder schlecht halten. Ist aber halt so. Es gibt so manches in diesem Land das ich nicht unbedingt mag. Ich mag beispielsweise auch nicht wie aller möglicher Abfall am Straßenrand entsorgt wird. Mich darüber aufregen? Ganz bestimmt nicht. Dafür bin ich schon viel zu lange hier. Aber das Beste ist, hier gibt es auch vieles was ich mag. Und deswegen bin ich nämlich auch hier.
Derk Mielig 23.11.21 21:00
Weil ich diese herablassende Art und Weise ...
... ("benötigt dringend einen Psychologen.") ggü. anderen Kulturen, unmöglich finde und darauf verweise, dass es sicherlich auch Thais gibt, die damit nicht einverstanden sind, aber wir es in ihrem Land ihnen überlassen sollten, jemanden dazu entsprechend zu diagnostizieren, finden Sie meinen Beitrag, neben weiteren, belehrend. Das haben Sie sehr gut erkannt, so war er auch gemeint.

Und Thais, die dass im Artikel beschriebene fördern, einen dringend benötigten Psychologen zu empfehlen, bezeichnen Sie als Meinungsfreiheit? Ich nicht! Ich nenne das eine Anmaßung. Und wenn mir solche Respektlosigkeiten auffallen, werde ich das weiterhin bei Bedarf kommentieren. Und Sie, und andere, dürfen gerne auch weiter mir ggü. Ihre "Meinung" zu meinen Beiträgen äußern.

Marcus Baehler 23.11.21 20:30
Mielig, der Thailand-Flüsterer!
Ihre täglichen Ferndiagnosen, Ihre dozierende, belehrende Art sind ja allseits bekannt! Die „herablassende Art„ die Sie Volker vorwerfen, genau diese Art wird ja Ihnen, Herr Mielig, öfters mal zu Recht vorgeworfen!
Was Volker und Arni schreiben, darüber kann man ja bestenfalls geteilter Meinung sein, aber die Art und Weise, die finde ich daneben. Aber eben, Meinungsfreiheit ist das Zauberwort, und nicht jeder schreibt mit feiner Feder, Sie sicher nicht!
Warum sollten wir Residenten unsere Meinung zu Inland-Themen nicht äussern dürfen, nur weil Sie meinen, dass dies uns nicht zusteht, es sich aus Ihrer (Fern) Sicht nicht gebührt?
Arni InBerlin 23.11.21 19:00
Tollwut
Diese gottverfluchten Flohpelze und Tollwutverbreiter werden auch noch gefüttert, obwohl die sich schon wie die Karnickel vermehrt haben. Töten sollte man alle, genauso wie Tausende von streunenden Hunden und Katzen. Widerlich.
Sorry, wenn jemand das zu nahe geht.
Derk Mielig 23.11.21 18:00
Nicht gerade sehr human,
aber wertvoll. Zumindest für Thais, die ja nun mal eine andere Rlgn haben, als sie vermutlich in Ihrem Heimatland gepflegt wird.
Human ist übrigens menschlich, nicht tierisch. Zum einen finde ich diese Vermenschlichung von Tieren, und zum anderen diese herablassende Art und Weise ("benötigt dringend einen Psychologen.") ggü. anderen Kulturen, unmöglich.
Sicherlich gibt es auch Thais, die damit nicht einverstanden sind, aber wir sollten es in ihrem Land ihnen überlassen, jemanden dazu entsprechend zu diagnostizieren.
Volker Picard 23.11.21 17:40
Nicht gerade sehr human,
wenn die Politik in der jetzigen Zeit noch Affen fördert. Für die Menschen ist eine schlimme Situation, nicht nur das negative Verhalten dieser Tiere in der Stadt (die gehören in den Urwald), sondern auch die persönliche Situation, die für viele Thailänder (keine Einkünfte von Besuchern) eine schlimme Auswirkung hat. Dann noch so etwas zu fördern benötigt dringend einen Psychologen.