Abgeordnete: Stephan E. soll Mord an Lübcke gestanden haben

Foto: epa/Armando Babani
Foto: epa/Armando Babani

BERLIN (dpa) - Der tatverdächtige Stephan E. soll den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden haben. Das berichteten Teilnehmer am Mittwoch aus einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses unter Berufung auf Generalbundesanwalt Peter Frank.

Der tatverdächtige Stephan E. soll den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden haben. Das berichteten Teilnehmer am Mittwoch aus einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses unter Berufung auf Generalbundesanwalt Peter Frank.

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Joerg Obermeier 27.06.19 13:25
@ Herr Engel
Das wäre in der Tat in der Rubrik "rhetorisch wertvoll" ein Sieganwärter wenn nicht so viele sinnentstellende Fehler drin wären. Aber egal, der Relativierungsversuch geht in dem Geschrubbsel völlig unter und sich plötzlich auf Rechtsstaatlichkeit zu besinnen ist ja ein völlig neuer Wesenszug Ihrer Bevölkerungsgruppe.
Helmut Engel 27.06.19 09:44
Mitunter könnte man meinen, dass es zu begrüßen wäre, die braune Flut des eigenen broken Brain für so manche vorschnelle Mitteilung outsourcen. Leider erkennt man die inflationäre Struktur der Sachgerechten Urteilsbereitschaft, wenn ohne Hintergrund wissen Zuordnungen von dritter Seite getroffen werden, die weder Umstände noch Gegebenheiten einer Tatvoraussetzung zweifelsfrei einer Person zugeschrieben werden kann. Die Rechtsprechung eines Rechtsstaats gewährt keinen Raum für spekulative oder gefühlsmäßige Vorverurteilungen. Es könnte sein das der mitteilungsbedürftige Betroffenheit`s-Fanatiker, in Teilen seiner vorschnell getroffenen Schuldzuweisung, sich an widerlegbaren Verunglimpfungen der Zielperson in Form einer selbstgerechten und nach außen getragene Moral gefühlsmäßig bereichern will, die daraus resultierende Verzerrung der tatsächlichen Umstände werden billigend in Kauf genommen. Auch, wenn Deutschland zurzeit einen erheblichen Bürgerempfindungsmangel an justiziabler Gerechtigkeit aufweist, so ist dieses Land, bis lang noch unter dem allgemeinen begriff Rechtsstaat anzusiedeln. Abwarten und wem der Ceylon Tee zu Braun ist, kann ausweichen grüner Tee, roter Tee, bei blauem Tee stehe ich etwas ratlos im Gelände.
Joerg Obermeier 26.06.19 18:29
Dieser Mord war ein Fehler der rechten Terroristen. Solange sie "nur Ausländer" umgebracht haben, hatte das keine großen Konsequenzen. Aber jetzt wurde ein Vertreter des Staates ermordet. Nun wird sich dieser Staat hoffentlich endlich der Gefährlichkeit der Situation bewusst und wird Maßnahmen ergreifen um dieser braunen Flut den Hahn abzudrehen.