42 Tote am ersten der „sieben gefährlichen Tage“

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

THAILAND: Am Donnerstag, dem ersten der „sieben gefährlichen Tage“ zum Neujahrsfest, starben bei Verkehrsunfällen 42 Menschen.

Bei 420 Verkehrsunfällen landesweit gab es 42 Tote und 432 Verletzte, berichtete Tourismus- und Sportminister Weerasak Kowsurat am Freitag unter Berufung auf einen Bericht des Straßenverkehrssicherheitszentrum. Alkohol am Steuer war mit 37,62 Prozent die Hauptunfallursache, gefolgt von überhöhter Geschwindigkeit (21,19%). Bei vier von fünf Unfällen waren Motorradfahrer beteiligt. Chiang Mai und Ratchaburi verzeichneten mit jeweils 19 die höchste Anzahl von Unfällen, während Khon Kaen und Lop Buri mit jeweils vier Todesfällen die Liste anführten. Chiang Mai hatte auch mit 20 die höchste Anzahl an Verletzten.

An 2.042 Straßenkontrollpunkten wurden 637.544 Fahrer angehalten und 114.177 Verkehrssünder festgenommen. 34.165 Motorradfahrer hatten keinen Sturzhelm, 30.923 Fahrer hatten keinen Führerschein und 14.411 den Sicherheitsgurt nicht angelegt. In Krabi erlag ein 33 Jahre alter Schwede seinen schweren Verletzungen, als er auf seiner schweren Maschine mit einem anderen Motorrad kollidierte.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Siam Fan 29.12.18 04:46
Mann sind die schnell.
Heute schon das Ergebnis von Gestern. Dann sollte ja am 1.1.2019, Gesamtzahlen für das ganze Jahr 2018 vorliegen!?? Das wird richtig spannend. 42 Tote an einem der gefährlichen Tage, wären hochgerechnet "nur" 15.330 VTs für das ganze Jahr. D Bleibt abzuwarten, was da noch alles verschwurbelt wird, bis in zwei Jahren die Zahlen der WHO veröffentlicht werden. Ich bin heute auf der H41 nach Surathani und zurück >500km gefahren (mußte sein). War echt viel los aber bis auf 10-12 Fahrzeuge sind alle gesittet gefahren. 3 davon waren sehr auffällig und vermutlich betrunken. Dann ab 21Uhr war dann fast totale Ruhe. Ich habe insgesamt etwa 20 dieser Kontrollstellen gesehen, die waren alle besetzt, aber nicht an einer würde etwas kontrolliert. Ausnahme war der Militär Checkpoint, der 24/7 kontrolliert.