391.000 Haushalte leiden unter der Flutkatastrophe

50 Straßen waren am Wochenende überflutet, darunter 42, die für Autos unpassierbar waren. Foto: The Nation
50 Straßen waren am Wochenende überflutet, darunter 42, die für Autos unpassierbar waren. Foto: The Nation

BANGKOK: Gemäß der Katastrophenschutzbehörde sind 391.000 Haushalte in 32 Provinzen des Landes von der aktuellen Hochwasserkatastrophe betroffen; 30 Menschen starben in den Fluten.

Besonders schlimm ist die Situation in den fünf Nordostprovinzen Amnat Charoen, Yasothon, Ubon Ratchathani, Roi Et und Si Sa Ket, wo 28.600 Menschen aus 90 Ortschaften von den Behörden evakuiert wurden. Am Samstag waren 50 Straßen in den Provinzen Roi Et, Ubon Ratchathani, Amnat Charoen und Yasothon komplett überflutet. Auf 42 stand das Wasser so hoch, dass sie mit dem Auto unpassierbar waren: sechs in Roi Et, 27 in Ubon Ratchathani, drei in Amnat Charoen und sechs in Yasothon. 

Aus der Andamanensee im Westen des Landes wurden zwei bis drei Meter hohe Wellen gemeldet und starke Gewitter, weshalb die Schifffahrt zum Erliegen kam.

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Siam Fan 16.09.19 16:07
Korat hatte einen der ersten Speicherseen!
@Ingo Kerb: Wer die gloreiche Idee hatte, den für Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung sehr wichtigen Stausee, in ein Pumpspeicherwerk umzubauen, weiß ich nicht, aber bei dem können Sie sich wohl "bedanken". Ich vermute, der Betreiber der (?) dazugehörigen Windkraft- oder Solaranlage macht auch einen guten Reibach. Bezweifle aber, er kommt auch für alle verursachten Kosten auf!
Ingo Kerp 16.09.19 11:57
Und die langsam vertrocknende Provinz Nakhon Ratchasima hätte zu gerne auch etwas von dem Wasser.