Schweizer Hotelfachschule in Corona-Quarantäne

Eine Aussenansicht der Schweizer Hotelfachschule EHL in Lausanne. Foto: epa/Jean-christophe Bott
Eine Aussenansicht der Schweizer Hotelfachschule EHL in Lausanne. Foto: epa/Jean-christophe Bott

LAUSANNE: In der Schweiz muss ein ganzer Bachelor-Studiengang wegen rund einem Dutzend Corona-Infektionen in Quarantäne. Betroffen sind 2500 Studentinnen und Studenten der renommierten Hotelfachschule EHL in Lausanne, wie die Behörden des Kantons Waadt am Mittwochabend mitteilten. Nach ersten Erkenntnissen hätten sich die Betroffenen bei Parties infiziert, die vor der Einführung strikterer Schutzmaßnahmen vergangene Woche noch abgehalten wurden. Der Unterricht soll online weitergeführt werden, wie die Direktion der Fachschule mitteilte.

Die EHL gilt als eine der besten Hotelfachschulen und zieht Auszubildende aus aller Welt an. Die insgesamt 3400 Studenten kommen aus mehr als 100 Ländern. Ausländer zahlen rund 160.000 Franken (knapp 150.000 Euro) für die vierjährige Bachelor-Ausbildung.

In der Schweiz ist der Kanton Waadt mit mehr als 1200 bestätigten Fällen pro 100.000 Einwohnern (Stand: 23. September) hinter Genf am stärksten von der Pandemie betroffen. Beide sind von den deutschen Behörden als Risikogebiete ausgewiesen, ebenso der Kanton Freiburg.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.