2.160 Karen flüchteten bisher nach Thailand

Mehr als 2.000 Karen sind in den letzten Wochen über die grüne Grenze von Myanmar nach Thailand geflüchtet. Foto: The Nation
Mehr als 2.000 Karen sind in den letzten Wochen über die grüne Grenze von Myanmar nach Thailand geflüchtet. Foto: The Nation

MAE HONG SON: Ein Vertreter des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) hat Gespräche mit den Behörden in Mae Hong Son geführt, um Wege zu finden, den mehr als 2.000 Karen-Flüchtlingen zu helfen. Sie flüchteten vor den Kämpfen zwischen der KNU (Karen National Union) und dem Militär Myanmars und überquerten den Salaween-Fluss nach Thailand.

Der Gouverneur von Mae Hong Son, Sitthichai Jindaluang, und hochrangige Beamte der Provinz trafen sich mit Katsunori Koike, dem Schutzbeauftragten des UNHCR. „Koike war sehr besorgt über die Flüchtlinge, und wir sagten ihm, dass wir die Karen bereits mit temporären Unterkünften, medizinischer Hilfe, Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Notwendigkeiten versorgt haben", unterstrich der Gouverneur.

Thailändische Soldaten sorgen entlang der thailändisch-myanmarischen Grenze für Sicherheit, während sich die Grenzpolizei um die Flüchtlinge kümmert. Sollte sich die Lage an der Grenze verschlimmern, würden die Flüchtlinge in Unterkünfte etwa ein bis zwei Kilometer von der Grenze entfernt umgesiedelt. Dort würden die Karen von Mitarbeitern der Provinz und von Nichtregierungsorganisationen betreut. Die Kämpfe zwischen der KNU und dem Militär Myanmars haben bisher 2.160 Karen gezwungen, nach Thailand zu fliehen.

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