187.000 Deutsche wieder zu Hause

​12.000 sitzen in Neuseeland fest

Foto: epa/Richard Wainwright
Foto: epa/Richard Wainwright

BERLIN: Von den weit mehr als 200.000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Deutschen sind 187.000 wieder zu Hause. «Auch wenn der Flugverkehr weitgehend zum Erliegen kommt: Wir kämpfen weiter für jeden einzelnen Flug, den wir möglich machen können», schrieb Außenminister Heiko Maas (SPD) am Mittwoch auf Twitter.

Besonders große Probleme bereitet weiterhin Neuseeland, wo 12.000 Deutsche festsitzen, weil alle Rückholflüge gestrichen wurden. «Wir sind da intensiv mit der neuseeländischen Regierung in Gesprächen», sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amts, Maria Adebahr. Man wolle den deutschen Touristen eine möglichst schnelle Rückreise ermöglichen, aber auch die Maßnahmen der Regierung in Wellington zum Schutz der Bevölkerung nicht konterkarieren.

Das Auswärtige Amt hatte die Rückholaktion aus Neuseeland am Samstag mit einem ersten Flug gestartet. Alle weiteren geplanten Flüge wurden dann aber völlig überraschend zunächst bis Dienstag, dann sogar unbefristet gestrichen.

In keinem anderen Land sind noch so viele gestrandete Reisende aus Deutschland. In Südafrika sind es laut Auswärtigem Amt noch 7000, in Australien 5000, in Thailand 4000, in Indien 2700 und in Peru 2000. Insgesamt wurden bisher Flüge in 45 Länder organisiert. Maas hatte die Aktion vor zwei Wochen gestartet, um zusammen mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften deutsche Reisende aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt.

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