15.963 Familien von Überflutungen betroffen

Foto: The Nation
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BANGKOK: Obwohl die Überschwemmungen in den meisten Gebieten Thailands zurückgegangen sind, sind noch immer 15.963 Familien in fünf Provinzen von den Wassermassen betroffen, teilte die Abteilung für Katastrophenschutz und -bekämpfung am Dienstag (3. Oktober 2023) mit.

Nach Angaben des Ministeriums sind von den Überschwemmungen, die seit dem 26. September 2023 durch Dauerregen und Abflüsse verursacht wurden, 25.217 Familien in 1.365 Dörfern in 323 Gebieten in 28 Provinzen betroffen.

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Obwohl die Überschwemmungen größtenteils zurückgegangen sind, sind Familien in fünf Provinzen immer noch gestrandet:

  • Tak: 1.419 Familien in 33 Dörfern in 2 Bezirken.
  • Kalasin: 3.573 Familien in 149 Dörfern in 9 Bezirken.
  • Yasothon: 40 Familien in 7 Dörfern in 3 Bezirken.
  • Ubon Ratchathani: 10.836 Familien in 298 Dörfern in 9 Bezirken.
  • Prachinburi: 95 Familien in 5 Dörfern in 2 Bezirken.
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Oskar Kusch 04.10.23 13:40
Dieter Kowalski 04.10.23 12:40 // El Nino wird weniger nutzbares Wasser bringen. Zumindest wenn man den Erkenntnissen und Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten vertraut. Nur weil sich ein El Nino im Pazifik derzeit aufbaut, fällt die Monsunzeit in Thailand nicht von heute auf morgen aus. Zudem erscheinen mir dieses Jahr die Niederschläge lokal sehr unterschiedlich auszufallen. Im oberen Süden fallen jetzt sogar, zum Ende hin der Regenzeit, ein paar Wasserspeicher mehr oder weniger trocken. Pranburi z.B. hat noch einen Füllstand von 18%. Dieses Reservoir ist u.a. auch für Hua Hin zuständig. Da kommt schon jetzt nur noch stundenweise Wasser mit reduziertem Druck aus der Leitung. Und die Wasser-LKW`s haben bereits wieder Hochkonjunktur. Aber Sie haben schon recht. Wir wissen zu wenig, oder gar nichts über die Natur. Werden in Gebieten mit hohen Niederschlagsmengen Stauseen abgelassen und dann folgen doch keine weiteren Regenfälle, dann war das ein fataler "falscher Fehler". Wird nicht abgelassen und es folgen doch noch schwere Regenfälle, dann könnte es katastrophal werden. Siehe beispielsweise Lybien. Da müssen Entscheidungen mit sehr vielen Unbekannten gefällt werden.
Dieter Kowalski 04.10.23 12:40
Noch vor Kurzem gab es einen Aufruf der Behörden Wasser zu sparen, da El Nino weniger Wasser bringen soll.
Wie immer, wissen wir Menschen genau gar nichts über die Natur.