12 Todesfälle keine Folge der Impfung

Foto: Freepik
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BANGKOK: Untersuchungen von 12 der 28 Todesfälle, die nach einer Covid-19-Impfung aufgetreten sind, haben ergeben, dass die Todesfälle nicht in direktem Zusammenhang mit dem Impfstoff standen. Die Ergebnisse für die anderen Fälle stehen noch aus, berichtete die Behörde für Seuchenkontrolle am Mittwoch.

Der jüngste Todesfall war der einer 46-jährigen Bewohnerin von Bangkok, die Berichten zufolge nach einer Impfung mit AstraZeneca an Komplikationen starb. Ihr Körper wurde zur Autopsie ins Krankenhaus Bhumibol Adulyadej gebracht.

Laut Dr. Chawetsan Namwat, Direktor der Behörde für Gesundheitsgefahren und Krankheiten, haben Experten festgestellt, dass die Covid-19-Impfung nichts mit 12 der Todesfälle zu tun hat. Sie wurden als zufällige Ereignisse definiert. Die Bestimmung der genauen Todesursache in jedem Fall war ein zeitaufwendiger Prozess und berücksichtigte die medizinischen Behandlungsunterlagen der Patienten, Autopsieberichte und Ergebnisse von Labortests.

Von den 12 Personen erlitten acht ein akutes Koronarsyndrom (plötzlicher, verminderter Blutfluss zum Herzen), einer hatte eine immunthrombotische thrombozytopenische Purpura (eine Blutkrankheit), einer eine Lungenembolie (Blutgerinnsel in der Lunge), einer eine eitrige Meningitis und einer ein intraabdominales Aneurysma. „Die Todesfälle wurden durch schwere unerwünschte Symptome verursacht und waren keine Folge der Impfung. Die Menschen können sich darauf verlassen, dass die Impfstoffe sicher sind", betonte Dr. Chawetsan. Unerwünschte Symptome oder Nebenwirkungen könnten die Reaktion des Körpers auf fremde Substanzen sein, und Impfstoffe seien fremde Substanzen.

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