100 Tote bei Taifun «Mangkhut» befürchtet

Schwere Sturmschäden auf den Philippinen. Foto: epa/Karl Norman Alonzo
Schwere Sturmschäden auf den Philippinen. Foto: epa/Karl Norman Alonzo

MANILA (dpa) - Auf den Philippinen könnten bis zu Hundert Menschen durch Wirbelsturm «Mankhut» ums Leben gekommen sein. Ein Erdrutsch habe eine von Bergwerksarbeitern bewohnte Baracke unter sich begraben, sagte der Bürgermeister der Stadt Itogon im Norden des Landes am Sonntag im philippinischen Radio - in dem Haus hätten sich mindestens 40 Menschen aufgehalten. 32 weitere Bewohner seiner Stadt seien wahrscheinlich ums Leben gekommen.

Bislang hatten die Behörden 29 Tote gemeldet. In Itogon habe nur eines dieser bislang bestätigten Opfer gelebt, sagte Bürgermeister Victorio Palangdan.

Der Taifun war am Wochenende über den Norden des Inselstaats gezogen und hatte heftige Regenfälle und Überschwemmungen mit sich gebracht. «Mangkhut» verursachte nicht nur Sturmschäden, sondern löste auch eine Reihe von Erdrutschen aus. Der Wirbelsturm wütet nun an Chinas Südküste.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.