10.000 Reiseleiter in Thailand sind arbeitslos

Touristen auf einem Bootsausflug in der Andamanensee. Foto: The Thaiger
Touristen auf einem Bootsausflug in der Andamanensee. Foto: The Thaiger

BANGKOK: Nach Angaben der Tourist Guide Association haben über 10.000 thailändische Reiseleiter wegen des Ausbruchs des Coronavirus ihre Arbeit verloren.

Wirote Sitaprasertnand, der Präsident des Verbandes, hat an den Tourismus- und Sportminister Pipat Ratchakitprakarn geschrieben und um Hilfe gebeten. Wirote fordert staatliche Fördermaßnahmen, um mehr Arbeit für Reiseleiter und Reisebüros zu generieren, weiter Schulungen für Reiseleiter in zusätzlichen Sprachen und in Techniken zur Verbesserung der Qualität der Reisedienstleistungen sowie ein Zulassungssystem zur Unterstützung von Reiseleitern, die kein Einkommen haben. Der Präsident warnt, dass thailändische Reiseleiter, die Touristen aller Nationalitäten bedienen, nicht nur Chinesen als Kunden verlieren werden, solange die Angst vor der Lungenkrankheit anhält.

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Oliver Harms 14.02.20 13:53
Der Gesundheitsminister trägt dazu mit bei.
Mit seinen beleidigungen und abschieben Geschreie gegen über westlichen Ausländern weil einige keine Gesichtsmaske tragen wollen(Inklusive seiner weiteren Ausländer hassenden Aussage"Er wird sich niemals bei Farangs für etwas entschuldigen."trägt auch zum Verzicht auf Urlaub hier bei.Wenn ich das ganze hier so beobachte,dann sind die Thais am wenigsten bereit Mundschutz zutragen.Gestern war ich kurz in Nonthaburi und dort war ich der Einzige der Mundschutz getragen hatte.
Ingo Kerp 14.02.20 13:17
Da werden, außer den Reiseleitern, noch etliche andere in die Roehre schauen. Restaurants, Bars, Moped- und Autovermieter, Hotels, Resorts, die Liste kann unendlich weitergeführt werden. Jetzt erkennt man mal, was für ein Dukatenesel die Touristen darstellen.
Hans Peter Maier 14.02.20 13:12
Nun ja jetzt ist an allen nur der Coronavirus schuld das die Touristen ausbleiben, klar die Thais sind wie immer nicht Schuld, also weiter hoch mit dem Baht.
Thomas Thoenes 14.02.20 11:41
Na nun wollen wir mal nicht zu schwarz
malen. 30 Jahre gut verdient, da greift man halt mal für eine gewisse Zeit auf die Reserven zu und oder nutzt die Flaute um selbst mal im Ausland Urlaub zu machen und sich von den dortigen Reiseleitern rumführen zu lassen. Einfach runter in den Keller, zweimal in den Geldkoffer gegriffen und fly away. Ach ne hier ist ja das selbe Problem wie bei den Songkran Ferien Verlängerungen. Der Keller fehlt.