1.000 Rai in Flammen: Brandstiftung vermutet

Als Grund für das Flammeninferno wird Brandstiftung betrachtet. Foto: The Nation
Als Grund für das Flammeninferno wird Brandstiftung betrachtet. Foto: The Nation

CHIANG MAI: Rund 1.000 Beamte und Freiwillige bekämpften seit Sonntagabend einen Waldbrand, der das Berggebiet zwischen den Bezirken Muang und Mae Chan in ein Inferno verwandelte.

Das Feuer begann beim Doi Jorakhe und breitete sich schnell aus in einem dicht besiedelten Gebiet, in dem sich das Mae Chan Hospital und Tempel befinden. Am Montagmorgen brannten 1.000 Rai Wald und nahegelegene Farmen. Staatsbeamte und Freiwillige wollten verhindern, dass die Flammen bewohnte Gebiete und mehr Wald im Bezirk Mae Fah Luang erreichten.

Der stellvertretende Kommandeur des Dritten Armeegebiets, Major Buncha Duriyapan, war mit Soldaten vor Ort, die sich den Feuerwehreinsätzen anschlossen. Ein Hubschrauber transportierte Wasser aus dem drei Meter tiefen Tham-Sua-Reservoir, um Flammen an schwer zugänglichen Stellen zu löschen.

Buncha befahl den zuständigen Behörden, insbesondere der Polizei und der Armee, die Personen zu ermitteln, die diesen massiven Brand entfachten. Er sei überzeugt, dass eine Brandstiftung und kein ungewöhnliches Naturereignis wie ein Blitzeinschlag das Feuer verursacht habe, berichtet die „Nation“.

Das Brandüberwachungssystem für Geoinformatik und Raumfahrttechnologie (fire.gistda.or.th) meldete am Montag um 2.33 Uhr 521 offene Feuer im Norden des Landes: Chiang Rai mit 291 Hotspots, gefolgt von Nan (57), Lampang (46), Phayao (46), Chiang Mai (44), Tak (15), Mae Hong Son (14), Phrae (6) und Lamphun (2).

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Jürgen Franke 18.04.19 23:52
Bedauerlich Herr Tegel,
dass Ihnen auch dieser Kommentar nicht gefallen hat. Vorschlag: Statt Kommentare zu kritisieren, empfehle ich Ihnen selbst einmal einen Redaktionsbericht zu kommentieren, sofern Sie einen finden, der für Sie überhaupt interessant ist.
Siam Fan 18.04.19 21:14
Kerzen und Sprit
Wer damit erwischt wird, hat einen Erklärungsnotstand. Die Brandstifter fahren mit Geländemotorrädern zu den Stellen und wieder raus. Wenn sie von weiter weg kommen, fliegen sie. Tauchen diese Personen auch an Flughäfen auf, wo gegen ein Kraftwerk oder Staudamm demonstriert wurde, oder wo Anschläge waren, ...... . Nein, ich habe nichts gegen Leute, die gegen einen Staudamm demonstrieren, weil sie glauben, die letzten Tiger dort wären wasserscheu und könnten nicht schwimmen. Wenn aber jemand ständig an solchen Brennpunkten auftaucht, sollte das die Polizei schon interessieren. Es gibt vieles mehr, aber das sollte zum Verstehen genügen! Wenn man dann noch über Gesichtserkennung, Informationen gewinnt, und eine Kronzeugenregelung hat, löst man da auch ein Lauffeuer aus! ;-)
Siam Fan 18.04.19 18:50
Nicht mit Heli und Flugzeug, "tressierte Uhus"
So ist es! Keine Ahnung wo Sie so etwas heraus lesen. Es kommen aber auch "Spezialisten", die fliegen nach Chiang Mai, mieten sich ein geländegängiges Motorrad, haben ein paar Kerzen, abgeschnittene Plastikflaschen, einen Spritkanister, ... Den Rest finden sie vor Ort. Die findet man auch in Passagierlisten. Vielleicht ist es nur ein Spendensammler, der der Feuerwehr einen ausgibt. Taucht der Fluggast aber auch bei Demos gegen Kohlekraftwerke, Staudämme, .... auf, oder gar ..... , dann gibt es schon Erklärungsnotstand.
Wolf Tegel 17.04.19 23:52
Thomas 17.4.19
Lieber Thomas, wem interessiert, ob sie mit dem Rad in den Bergen unterwegs sind? Oder was sie riechen? Das sollen Beiträge für eine konstruktive Leserforumsdiskussion sein? Ich hatte heute morgen Bauchweh! Weil der Rauch mich nicht zum Radfahren zugelassen hat.
Thomas 17.04.19 20:11
Mhh, wegen dem Rauch,
der dieses Jahr aber gar nicht mehr so nach verbranntem Wald, Holz und Blättern riecht, kann ich keine Feuer sehen. Und mit dem Rad bin ich auch nicht mehr in den Bergen.