1.000 Hunde aus Tierheim umgesiedelt

1.000 Straßenhunde wurden vom städtischen Tierheim in eine privat geführte Einrichtung umverlegt. Foto: PR Pattaya
1.000 Straßenhunde wurden vom städtischen Tierheim in eine privat geführte Einrichtung umverlegt. Foto: PR Pattaya

PATTAYA: Da die Kapazitätsgrenze des Tierheimes der Stadt Pattaya längst überschritten ist, wurden mehr als 1.000 Hunde in die neue Einrichtung der Sanganchatsorakai-Stiftung in Plutaluang/ Pong umverlegt, die zuvor auf den Straßen der Touristenmetropole herumstreunten.

Um sich über das Wohl der Tiere zu vergewissern, statteten Pattayas Vizebürgermeister Manote Nongyai und der Stadttierarzt Dr. Surapong Wong­suttawad der gemeinnützigen Organisation einen Besuch ab. Zwar hat die Stadt der Einrichtung etwas finanzielle Unterstützung gewährt, jedoch sind die Kosten für Futter, Versorgung und medizinische Behandlung der Tiere nur schwer zu decken.

Urlauber und Residenten oder einfach alle, die ein Herz für Tiere in Not haben, können mit der Sanganchatsorakai-Stiftung unter der Rufnummer 081-552.4982 in Kontakt treten, um sich über die Möglichkeiten der Unterstützung zu erkundigen. 

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Siam Fan 18.02.20 13:31
Die Lösung sollte einfach sein!
In den Innenstädten finden die Hunde kein Trinkwasser! Hier trinken sie oft aus den Moskito-Fisch-Becken, die Stechmücken zur Eiablage animieren sollen, damit die Fische diese fressen. Ich habe meines gerade auf das Flachdach umgezogen, wo keine Hunde hinkommen. Mein Nachbar hat einen dicken Pickup-Reifen draufgelegt, wodurch kein Hund mehr trinken kann. Macht es jeder, werden sich die Hunde an Flüssen/Bächen versorgen müssen. Da gibt es aber kein Futter und keine geeigneten Ruheplätze, die von den Stärksten verteidigt werden. Dadurch wird es erheblich weniger Junge geben. Die Tessaban muß durch die Stadt und Wohnviertel gehen und die Anwohner darauf aufmerksammachen. Wer auf seinem Grundstück den Straßenhunden Wasser zur Verfügung stellt, soll auch die Verantwortung dafür übernehmen. Auch Kosten bei Unfällen usw. Ich denke, die Hund reduzieren sich selbst! Ich war im März/April auf einer Insel die Mülltonnen wurden immer leerer, weil keine Touristen mehr da waren. Die Rüden, die sich sonst bekämpft haben, haben sich zu einem Rudel zusammrngeschlossen und die jungen Hunde totgebissen, die einzelnen Hündinnen konnten das nicht abwehren. Schrecklich! Aber das ist Natur. Soweit ich verstanden haben sieht der Buddhismus nur füttern vor, um besseres Karma zu bekommen, nicht tränken!
Siam Fan 17.02.20 15:33
3 Hündinnen 20 Welpen
In der nächsten Seitenstraße hatten 3Hündinnen 20Welpen. 2 hat wohl jemand mit ins Haus geholt. Jetzt nach 1/2.Jahr sind noch 7 Junge da. So wie die über die Straße rennen, werden weitere 2-3 die Geschlechtsreife nicht erreichen. Jetzt fangen die 3Weibchen (und nicht nur die!) schon wieder an, sich zu "vermehren". Man muß wohl davon ausgehen, Hunde vervierfachen sich in einem Jahr. Ich liebe Hunde! Bei denen, die mir zum 3. mal in Folge, den Vorhausbereich mit großen Blumentöpfen ausgeräumt haben, fällt es mir schwer, aber ich stehe auch da zu meiner Aussage. Hier werden die Weibchen sterilisiert, aber nur die, die man erwischt. Es hängen jetzt überall Fütterungsverbotsschilder, aber die Straßenhunde bedienen sich am Hausmüll und "bedienen" damit auch meist die Wanderratten, die Krankheitsüberträger no.1 sind! Ich weiß auch, wieviel Hunde in den einzelnen Tempel in den "Tierheimen" untergebracht sind. Die Buddhisten haben da ein großes Problem, das nur sie selbst lösen können. Aber es sollte gelöst werden.
Ingo Kerp 17.02.20 13:17
Gute Nachricht für die vierbeinigen Freunde. Wenn jetzt noch etwas Geld in die Hand genommen werden kann, solle man die Hunde sterilisieren, egal ob Rüde oder Weibchen, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen. So habe ich es mit meinen 4 Hunden auch gemacht, die hier im großen Garten jeden Tag froehlich herumtollen koennen..
Gerhard 17.02.20 00:23
Meine Thai Nachbarn
sorgen schon für Nachschub. Unsere Siedlung war 6 Jahre hundelos. Seit vorigem Jahr werden die Speisereste verfüttert und die Plastiktüten über die Siedlungsmauer entsorgt. Jeder macht mittlerweile mit, da es für ein gutes Karma ist.Jetzt haben wir schon in kurzer Zeit 30 Hunde, die sich natürlich vermehren und bei der Geschwindigkeit könnten es in einigen Jahren locker 1000 werden. Ich bin Tierfreund und habe zwei Hunde.