Francis Light 28.09.20 15:22
@theo kleine
Wer weiss, wie diese Bangla Road in Zukunft aussehen wird.

Aber, um jetzt in der Vergangenheit zu bleiben: Wenn Sie was von extremer nächtlicher Ruhestörung und anderem für Sie unerfreuliches schreiben:
Warum nehmen Sie dann ein Zimmer in der ausgerechnet in der Nähe der Bangla Road, wenn Ihnen das alles so stört?
theo kleine 28.09.20 14:24
Qualitätstourismus statt Massentourismus
Jetzt wäre Zeit zu einem Umschwenken von üblem Massentourismus auf Qualitätstourismus. Aber was in der Vergangenheit versäumt wurde, wird durch die Notlage jetzt nicht geschaffen werden. Wer die Besoffenen und die Nutten der Bangla Road vermisst und die Öffnung derselben bis um vier morgens mit extremer nächtlicher Ruhestörung verlangt , hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und disqualifiziert sich mit diesen Forderungen selbst. Das wegen seiner Insellage infektionsarme Mallorca wurde für die Touristen geschlossen und damit auch für ganz Spanien weil der Ballermann wieder Einzug gehalten hatte. Dasselbe gilt für die Neueröffnung der Bangla Road.Kein Mensch würde sie vermissen, wenn dieser lnfektions Schwerpunkt dauerhaft geschlossen bleibt.
Markus Boos 09.09.20 09:22
Hm! Brixa
In Schottland redet man von den Highlandern, in der Schweiz von Berglern und Flachländlern. Und man kann durchaus von Insulanern sprechen. Ich kann da keine Respektlosigkeit erkennen.

Wer hier Respekt fordert, sollte seinen eigenen Ton überdenken. Wir teilen hier Meinungen zum Bericht und nicht unbedingt zu einzelnen Kommentatoren.
Walter Meier 09.09.20 02:42
90/10
Einheimische Touristen bringen etwa 10% der Einnahmen, 90% kommen von Ausländern.
Je nach Quelle hängen ca. 16%-20% des BIP vom Tourismus ab. Es fehlen also zwischen 14% und 18% der bisherigen Einnahmen. Das wird übel.
Jom 09.09.20 02:39
Tourismus damals und heute
Als ich im Jahre 1970 das erste Mal nach Thailand kam steckte der Tourismus noch in den Kinderschuhen und in Vietnam tobte der Krieg.
Don Muang war voll mit Jagdmaschinen der Amerikaner und Bangkok und Pattaya waren das sogenannte Rekreationen Zentrum der GI’s.
Kein Sky Train der mich damals von A nach B beförderte, dafür aber jede Menge von diesen stinkenden Tok Tok Zweitaktern. Die Straßen waren zum Teil gesäumt von Klongs, den sogenannten Wasser Auffangbecken in denen die Kinder ihrem Spieltrieb frönten.
Die Luft war von Abgasen so verschmutzt das jeden Morgen in unserem Hotelpool der Ruß rausgefischt werden musste.
Diese Zeit war anders als die letzten Jahre und so manches hat sich zum Vorteil oder auch zum Nachteil verändert, jedenfalls war die Zeit nicht so schnelllebig und somit überschaubarer als heute. Viele Jahre gingen ins Land, mit politischen Unruhen usw. aber man hatte alles überlebt bis uns diese Seuche in Beschlag nahm. Ich bedaure mittlerweile sehr das sich Thailand so abhängig vom Tourismus gemacht hat, der hätte eher sanft verlaufen müssen. Vielleicht steht Thailands Tourismus ja jetzt am Wendepunkt und könnte mehr daraus machen,... was auch immer das heißen mag. Momentan sehe ich sogar in der Corona Krise selbstheilende Kräfte verbunden mit einem notwendiges Gesundschrumpfen.
Das Thailand sich Gedanken macht den Tourismus schnellst möglich wieder anzukurbeln verstehe ich vollkommen und es ist auch legitim.
Ich denke aber das man die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat denn ich weiß was momentan in Deutschland abgeht. Ich kenne Menschen die in der deutschen Wirtschaft gut integriert sind und auch in Schlüsselindustrien arbeiten doch leider ist auch dort Schmalhans Küchenmeister und alles momentan unkalkulierbar.
Diese Personen haben zur Zeit ganz andere Sorgen und Probleme um sich Gedanken über einen Urlaub in Thailand zu machen, dem außerdem noch unakzeptablen Auflagen unterliegen.
Eins ist sicher, alles wird noch viel Zeit in Anspruch nehmen.
Andreas Brixa 09.09.20 02:35
Schnyder
Herr Schnyder etwas mehr Respekt bitte. Das sind keine Insulaner sondern thailändische Staatsbürger und Sie leben hier als Gast.
Arbeiten wollen Die Thailänder gerne aber ohne Angst um ihre Gesundheit.
Wollen mehr und mehr?
Schauen Sie doch nach DEUTSCHLAND UND österreich wo zig Sozialschmarotzer mehr und mehr wollen. Und brav arbeitende Bürger dafür mehr und mehr Steuern zahlen müssen.
Schauen Sie nach Europa wo kleine Betriebe ihre Existenz verlieren und Grosskonzerne unglaubliche Boni ausschütten und Steuern in Schlupflöchern sparen.
Ling 09.09.20 00:37
@Markus Boos
Vielen Dank für den Kommentar bezüglich des Lächelns der Thais. Genauso ist es.
Andreas Brixa 08.09.20 22:56
Phuket
@fischerDa kenne ich ganz andere Nationen, die meinen die grössten und besten zu sein.in vielen Bereichen die Deutschen z.b..
Wie geht den Europa mit afrika um? Ausbeutung der dortigen Bodenschaetze mit grausigen Arbeitsbedingungen.
Ablagerung des Abfalls den Europa fabriziert.
Zerstörung der Landwirtschaft durch Billigimporte usw.
In vielen Kommentaren hier kann man wieder Übrrheblichkeit rauslesen die scheinbar immer noch in den Köpfen vorherrscht.
Und die Tatsachen?
Bezueglich Digitaler Welt laufen uns China,America weit davon
Das Schulwesen in Europa teils katastrophal.
Bildungsmässig sind viele Asiaten weit voran.
Was sind den Touristen in Europa,Amerika usw. Anderes.Ebenfalls nur Devisenbringer.
Fremdenverachtende Konmentare? Dafür müssen Sie nicht Thailand anführen
Gibt es in Europa genügend.
Berni 58 08.09.20 22:56
Einreise für Touris
Ich besuche Thailand seit ewigen Zeiten und habe die Höhen u. Tiefen des Baht erlebt,
ich gehe davon aus, wenn der Baht die 40er Grenze für 1 Euro überschritten hat werden sie wieder Wach.
Ich hoffe es dauert nicht zu lange bis sie Wach werden, im Land des Ewigen Lächeln.
Markus Boos 08.09.20 19:07
Falscher Blickwinkel
Das berühmte Lächeln kommt nicht aus Berechnung. Es ist der zurückhaltenden art zu zuordnen.
Wir dürfen das nicht pauschalisieren
See You 08.09.20 17:22
@Harry Fischer
Absolut treffend! Lebe hier zwar nicht ganz "blind", habe mich aber auch viel zu lange blenden lassen! Aus den Erfahrungen sollte man auf jeden Fall lernen, sein Verhalten und seine Prioritäten etc. ändern. Wenn die Thais (zumindest ein Großteil davon) für sich keinen Vorteil mehr erkennen können, ist das mit dem Lächeln ruck zuck vorbei und kann sich auch leicht ins Gegenteil verkehren! Wie gesagt, will hier nicht die Mentalität dieser verändern (wäre vermutlich eh vergeudete Liebesmühe), nur agiere ich mittlerweile anders. Fühle mich hierbei trotzdem wohl. Sollte es sich dramatisch ändern, hält mich auch nichts davon ab, in mein Heimat- oder ein anderes Land umzuziehen. Es muss also nicht unbedingt das (vermeintlich) größte, beste und was auch immer sein!
Markus Boos 08.09.20 16:37
Norbert
Die Menschen haben Angst, weil „man“ ihnen Angst macht. Alles andere ist Dominoeffekt.
Francis Light 08.09.20 15:37
@Sirilak Tiemmala: sehr gut geschrieben; denke ich auch, dass das so aussieht
@Jürgen Franke: war das erste Mal 1994 in Phuket, dann lange nicht mehr und 2010 das zweite Mal Thailand. Ich war wieder in Phuket, u.a. und war entsetzt, ich erkannte es nicht mehr, das meiste einfach zubetoniert und auf Massentourismus(nepp) getrimmt...
Norbert Kurt Leupi 08.09.20 15:37
Phuket - Modell
Ohne Handeln sind die besten Absichten nichts weiter als Absichten ! Es kann und darf doch nicht so weitergehen ! Wenn man ein Unternehmen wie die Tourismusbranche nicht richtig managt und antreibt ( und jetzt sogar in der untersten Schublade lagert ) , wird der Markt das Unternehmen austreiben ! Und wenn man weiterhin tut , was man nicht kann , bleibt es immer wie es ist ! Fehlende Leistung wird durch Wahnsinn ersetzt !
Ole Bayern 08.09.20 15:02
Bedingungsloses Grundeinkommen .....
.. wünschen sich also die Insulaner auf Phuket ( in Samui ,Phangan ,Chang usw. möglicherweise auch ?)
Die angehäuften Altschulden werden gestundet , aber neue Schulden sollen bitte schön her .. vergünstigt natürlich !Und zum Feiern bitteschön die Kneipen bis 4.00 am auflassen..für die Thais , denn Ausländer wollen wir ja nicht, die sind ja alle krank . Was ist blos los in Thailand ?
Der Staat soll wohl eine Thailand AG gründen , wo immer schön bezahlt wird , ob man arbeitet oder nicht ist egal. Und wo das Geld bei schrumpfender Wirtschaft und ausbleibenden Tourismus herkommen soll ist den Thais auch egal. Und wie die Banken auskommen können ohne Tilgungsleistung ist anscheinend auch vollkommen egal. Aber bitte noch eine bessere Infrastruktur schaffen , sozusagen wenn schon Geld fließt dann schon richtg !!!! Nun ja wir werden sehen , schauen wir uns dies noch eine Weile von der Außenlinie an, wie lange das Spiel so geht in Thailand .Die geradezu täglichen Neuerungen , Meinungsänderungen , Vörschläge sind meiner Meinung nach blinder und teilweise unsinniger Aktionismus. Die Zukunft wird es zeigen . Es wird sich Einiges am vormaligen Wohlstand der Thais ändern - aber gewaltig - ,es wir nur noch nicht so kommuniziert seitens der Verantwortlichen , stattdessen Angst geschürt wie im Mittelalter bei der Pest. Und die Leute haben wirklich Angst und Bange , wurde mir berichtet. Es ist nicht zu verstehen,bei 22.000 Verkehrstoten jährlich in TH. Dies würde mir mehr Angst machen. VG Ole
Claus Pfleger 08.09.20 14:58
Kritiker und Einheimische...
Ich habe erhebliche Zweifel, dass diese beiden Gruppen in Bezug auf Phuket oder Koh Samui tatsaechlich deckungsgleich sind.
Steht vielmehr zu vermuten, dass mit Almosen aus der Notenpresse die Wuensche einiger weniger befriedigt werden sollen, die vermeinen, von einem Kollaps der Tourismusindustrie gar nicht erst betroffen zu sein.
Wenn das mal kein Irrtum ist.
Sirilak Tiemmala 08.09.20 14:22
Einheimischer Tourismus
wird auch in Thailand wohl keine nennenswerten Einnahmen bringen, in einem Artikel von heute wird das Gleiche erfahrungsgemäss ja auch von Bali beschrieben. Es wird aber wohl noch ein paar Blasen dauern bis man das in Thailand auch realisiert. Im Artikel hier wird wieder einmal ersichtlich, dass wohl alle Thais an chronischer Ausländerphobie leiden und es wohl vor der Corona Krise ausschliesslich das Geld war, dass überhaupt Ausländer ins Land durften. Ich frage mich aber woher diese Ausländerphobie kommt.
Eigentlich dürfte selbst jedem Isan Bauer klar sein, dass Viren sich nicht an Nationalitäten halten und die geringe bis nicht existente Corona-Zahl im Land wohl eher anderen Faktoren zugeschrieben werden müssen als, den weggebliebenen Touristen.
Jürgen Franke 08.09.20 13:52
Das Krankenhaus in Patong war immer
schon eine Zumutung und für Gäste nicht akzeptabel. Erfreulich, dass diese Tatsache heute schon erkannt wurde. Leider wurde diese schöne Stadt nach dem Tsumani mit ihren Hotelbauten zu einer Gelddruckmaschmine umfunktioniert.. Es wird sehr viel Aufwand erfordern, für diese zur Zeit völlig tote Stadt, neue Gäste zu begeistern.
Ingo Kerp 08.09.20 13:07
Eine große Umfrag des Magazin SPIEGEL hat ergeben, das die Deutschen in erster Linie nicht reisen und daheim bleiben wollen und sich auf ein Haus mit Garten freuen würden. Damit darf man wohl die Deutschen als Tourigruppe für TH mit den gewünschenten "verschärften" Einreisebedingungen vorerst ausschließen.
Pascal Schnyder 08.09.20 12:37
Die Insulaner
wollen keine Ausländer, wollen nicht arbeiten und zudem NOCH mehr Geld und NOCH mehr Kredite und tollere Spitäler und und und vom Staat. Bravo, von welchem Geld?! Mal sehen wie es in einem Jahr aussehen wird, denn momentan zehren Volk und Wirtschaft noch von den Reserven der vergangenen Jahre. Die Volkswirtschaft ist noch nicht am Boden, die Bevölkerung leidet noch nicht, also werden von dem Volk noch lange keine ausländische Touristen geduldet! Das kann meines Erachtens noch 2-3 Jahre dauern.
Thomas Thoenes 08.09.20 08:37
Nun hat es auch hier eingesetzt.
Das Denken, wenn schon Schulden die nie zurück gezahlt werden können, dann doch bitte so viel wie möglich. Auf welche einheimischen Touristen soll die Regierung sich denn bitte konzentrieren? Die Menschen vom Festland urlauben auf den Inseln und die Insulaner dann auf dem Festland? Mit wöchentlichem Wechsel? Die Konzepte werden immer konfuser.
Juergen Siegfried 08.09.20 01:40
@Norbert Schettler...
Genau die gleichen Gedanken gingen mir beim Lesen des Artikels auch durch den Kopf..! Öffnungszeiten der Vergnügungsstätten für einheimische Gäste (vorwiegend Familien) bis 4 Uhr..?? Nachmittags..?
Auch zeigt sich hier wieder die implantierte Angst vor Ausländern in den Köpfen der Thailänder. Einheimische Touristen ,würden nicht einen Ausbruch von Covid 19 in die Provinz bringen..' Ach so.Und was ist mit dem thailändischen DJ aus Bangkok bei dem der Virus nachgewiesen wurde, und der fast 1000 Personen infiziert haben könnte..? Angeblich sind die meisten davon mittlerweile negativ getestet worden. Wahrheit oder Zweckoptimismus..? Bei dem geforderten Referendum sollten dann aber auch die tourismusabhängigen Menschen befragt werden ! Wenn die Verantwortlichen so ,weiterwursteln ' geht auch die Saison 2021 den Bach runter. Ohne ausländische Urlauber und ohne deren Verunglimpfung wird das nichts...!
Ling 07.09.20 22:22
Lokale Bevölkerung
Die Leute ängstigen sich vor ausländischen Touristen, obwohl diese mehrere Covid Tests machen müssen und dann noch 14 Tage ihrer Lebenszeit in Quarantäne verbringen, bevor sie sich auf Phuket bewegen dürfen. Ich frage mich schon länger wer derartige Ängste schürt.
Wie Norbert Schettler schon schreibt, statt Touristen werden 10000 Baht/ Monat Unterstützung gewünscht. Wird vermutlich gebraucht, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen, wenn die Vergnügungsstätten wieder länger geöffnet bleiben dürfen. Was haben die Leute für Vorstellungen!?
Eigentlich kann ich das alles nicht zu glauben.
Norbert Schettler 07.09.20 16:22
Die Kritiker
Warum haben die Leute so eine Angst vor Ausländern? Wenn die ganzen Maßnahmen getroffen werden ( Screening, Covid19 Zertifikat und Quarantäne), dann sollte es doch recht sicher sein. Statt dessen werden 10.000 Baht pro Monat gewünscht, Zinzgünstige Darlehen verlangt und die Rückzahlung der Schulden soll hinten angestellt werden.
Am interessantesten finde ich den letzten Satz, wo u.a.die Öffnungszeiten von Vergnügungsstätten verlängert werden soll.
Und das alles für die Scharen von einheimischen Touristen??