Heinz Jörg 17.02.20 16:56
@ Michael Meier
Was bitte sehr ist an meinen Gedankengängen eigenartig. Klar kann man Koh Samui mit einer teueren Airline direkt anfliegen, deren Kapazität dazu auch noch begrenzt ist. Gott sei Dank, sollte man sagen.
Durch die Brücke besteht dann die Möglichkeit wesentlich preiswerter von überall her mit größeren Maschinen nach Suratthani zu fliegen und von dort mit einem Shuttle, der dann bistimmt eingerichtet wird, über die Brücke nach Koh Samui zu fahren. Bestimmt nimmt dann die Zahl der Touris mächtig zu. Für Bangkok Airways bedeutet das einen Rückgang der Passagiere. Verhindern könnte das B.A. durch senken ihrer Flugpreise. Wer die Mentalität der Thais kennt der weiß, dass wird nicht passieren. Ihr 3.Punkt beantwortet sich sehr leicht. Befassen sie sich mal mit den Besitzververhältnissen der Airline. Dann werde sie schnell feststellen welche Einflussmöglichkeiten da vorhanden sind. Gesprochen wurde über das Thema schon seit vielen Jahren. Warten wir ab was passieren wird. Von meiner Meinung, dann ist die Insel tot, rücke ich jedenfalls nicht ab.
Siam Fan 17.02.20 15:33
Tourismusindustrie finanziert VOR!
Mit der Maut wird der Unterhalt der Brücke gezahlt.
Juergen Bongard 17.02.20 13:26
Herr Heinz Joerg hat
voellig Recht. Ich aergere mich schon sein vielen Jahren ueber die unverschaemten Preise der Monopolisten Bangkok Airways und ThaiAir. Wenn die Bruecke kommt koennen alle BilligAirs nach Surrathani fliegen und die Leute per Taxi oder Mietwagen guenstig nach Ko Samui fahren. Auch diejenigen welche mit dem eigenen Auto fahren ist geholfen. Natuerlich wird die Bruecke per Maut refinanziert, aber trotzdem ist es fuer die Besucher attraktiver. ABER Recht hat er auch damit, das es der TOD von Ko Samui bedeutet> Wer will dann noch als Tourist laenger als 3 Tag auf einer voellig ueberfuellten Insel - siehe Kreuzfahrschiffe- qualitativ Urlaub machen???
Peter Fässler 17.02.20 00:20
Was rauchen die?
Die müssen ganz tolles Kraut rauchen, um auf solche Schnapsideen zu kommen. Die 45 Mia Baht lassen sich auf jede Art und Weise rechnen und es kommt nie etwas Gescheites dabei heraus.
Die Fähren übernehmen seit vielen Jahren den Oberflächentransport und die Fluggesellschaften bringen diejenigen hin, welche es eiliger haben.
Es geht hier, wie wohl bei vielen anderen tollen Projekten (da kommen spontan die drei Unterseeboote aus China in den Sinn), nur um die Kommissionen und Vorabklärungen. Das Resultat sind z.B. evidenterweise die Hopewell-Hochbahn von Bangkok zum alten Flughafen raus, welche spassersweise heute "Bangkok's Stonehenge" genannt wird.
Damals gings um wesentlich weniger Geld für eine wesentlich grössere öffentliche Interessengruppe und Benützer mit dem Resultat, dass vor 20+ dies zur permanenten Baustelle wurde und diverse (u.a. auch deutsche) Bauunternehmer Pleite gingen. Die X Millionen "Ermöglichkeitsgebühren" wurden schön eingesackt und bis heute nicht einer angeklagt. Der Vertragsbruch soll jetzt mit einer Milliardenstrafe, ebenfalls vom Steuerzahler, berappt werden. Idiotie erster Güte!
Arnold Ruedisueli 16.02.20 21:49
Unterhalt kostet nichts
Die Brücke bauen ist das eine, sie zu unterhalten das andere. 18 Km für eine Seilbrücke in einem Seegebiet mit vielen starken Winden ist vermutlich auch nicht die beste Wahl.