Rüdiger 05.07.19 18:39
Zeitungspapier kein Verpackungsmaterial? Dann geh mal z.B. in Deutschland auf einen Wochenmarkt oder im Isaan auf einen kleinen Markt. Dann muss ich mich fragen was die benutzen wenn ich zu Hause darin lesen kann. Zeitungen sind außerdem wiederverwertbar (Altpapier), Trinkhalme aus Kunststoff nicht ganz so einfach. Es ist doch einfacher von Anfang an möglichst viel Müll zuvermeiden! Dann brauchts keine komplizierten Rücknahmesysteme.
Siam Fan 05.07.19 16:43
Nochmal!!
Mit einer Rücknahmeverpflichtung der Verpackungen, wären (bei aller Kritik) etwa 4.000.000 Tonnen Abfall (in TH) aus den Hausmülltonnen (+Flüssen, ...) verschwunden! Wenn dann ein Land wie zB D weitere Reduzierungen (die nicht zum verpackungsmaterial gehören) bei Trinkalmen, Trinkbechern, Einkaufstüten, durchführt, istdas voll in Ordnung, wenn dabei zB die Hygiene nicht drunter leidet. Aber einfach den ersten Schritt überspringen, und mit Trinkhalmen zu glänzen, ist.... eine Kreuzung aus Witz und Schildbürgerstreich. Mir ist klar, unterm Strich bezahlt der Kunde letztlich den "Grünen Punkt" , aber das ist dann verursachungsgerecht und nicht einfach alles auf die Gebührenzahler abladen. Trinkhalme usw sind wie Zeitungen kein Verpackungsmat. Das mit den Zeitungen hat sich fast erledigt.
Siam Fan 03.07.19 15:09
Die Nachbarn verschließen die Tonnen
Im deutschem Gesetz soll jeder Kunde in der Einkaufstüte all den Verpackungsmüll beim nächsten Einkauf beim Händler abgeben. Genau darum geht es. Deswegen all das Geschwurbel. Das würde die Händler viel kosten, deswegen machen sie lieber die Augenwischerei mit den Einkaufstüten mit. Wenn jeder den alten Verpackungsmüll in der letzten Einkaufstüte dem Händler in den Sammelbehälter schmeißt, hat jeder nur noch 20-30% in der HausmüllTonne. DAS war in D auch so, als es die gelbe Tonne gab. Und da ging eben auch die Hausmüllgebühr runter, weil die Entsorgung der gelben Tonne hat das "duales System der grüne Punkt " übernommen. Und davor will man sich in TH drücken und nimmt dem Kunden noch einen Baht für die Mülltüte ab. Aber das ist ja nicht alles! Auch die Industrie zahlt in D Abfallgebühren. Natürlich auch Abwassergebühren. All das ist aber kein Freibrief für gefährlichen Sondermüll oder belastetes Abwasser. Ins Abwasser gehören natürlich keine KunststoffFlakes rein. @Franke, ich weiß, in DACH ist auch nicht alles Gold was glänzt und oft ist es nur so sauber, weil man die belastete Produktion in Länder wie TH verlagert. Das müssen die Politiker verantworten. Da aber meine Kinder, deren Mitschüler, all die anderen Thaikinder, all die vielen netten Gastgeber in diesem Land, ... das meist nicht wissen, zeige ich es auf! TH könnte in 1-2 Jahren, so sauber sein, wie zB D, ohne zusätzliche Kosten für den Staat!
Joerg Obermeier 02.07.19 20:24
Ich muss zugeben, ich bin alles andere als ein Umweltengel. Dazu fahre ich schon das falsche Auto, muss mindestens einmal jährlich nach Europa fliegen und habe mich auch gegen eine Solaranlage auf dem Dach entschieden. Die Kosten dafür stehen mit den Einsparungen nicht einmal im Ansatz im Verhältnis. Bis Ende letzten Jahres hatten wir auch noch eine großvolumige Abfalltonne die wöchentlich geleert wird. Und wie magnetisch angezogen, haben wir diese auch zumeist voll bekommen. Bis ich sie abgeschafft habe. Einfach mal weg. Stattdessen einen größeren Eimer mit Deckel drauf. Vielleicht ein Drittel des vorherigen Volumens. Mehr als da rein geht darf es nicht geben. War das Credo und aus die Maus. Am Anfang machte das noch Probleme und der Deckel war nur noch mit etwas Gewalt drauf zu bekommen. Doch zwischenzeitlich hat sich unser Konsum so verändert, dass selbst dieser viel kleinere Eimer oftmals binnen Wochenfrist nur noch halb voll ist. Müllvermeidung funktioniert. Zumindest bei uns. Nachteil: Auch dieser Eimer muss immer wieder ausgewaschen werden.
Siam Fan 02.07.19 16:46
Schwachsinn hoch drei!
In D dibt es die Verpackungsverordnung und das DualeSystem"Der grüne Punkt".Dadurch wurde viel Verpackungsmüll verhindert, was ein Vielfaches der Einjaufstüten ausmacht. Aber viel wichtiger, die Sammlungs-, Verwertungs-, Deponierungs-Kosten müssen NICHT vom kleinen Gebührenzahler, sondern vom "Grünen Punkt" getragen werden. Nochmal, alles was über den gelben Sack, die gelbe Tonne gesammelt wird, dafür muß kein Hausbesitzer Gebühren zahlen! Ich mache die Einkäufe mit dem Moped. Mit einer Plastik am Haken, sind meine Waren auch in der Regenzeit geschützt. In der Stofftasche schmecken die Kartoffeln nach Weichspüler und das schon wenn die Tasche nicht regelmäßig gewaschen wird. Das Kassieren des einen Bahtes kostet effektiv in JEDER Bilanz mehr, als es bringt. Viele Aktivisten werden hier vor einen Dreckkarren gespannt. Andere verdienen viel Geld mit dem rhetorischen Müll, den sie verbreiten. Die Verpackungsindustrie läßt sich das was kosten. Die Einkaufstüten nutze ich als Mülltüten in den Hausmülltonnen, die eins zu eins in die Straßenmülltonne gehen. Habe ich die jetzt nicht mehr, muß ich original Mülleimerbeutel kaufen und zusätzlichen Müll erzeugen. Wenn ich eine Tüte zuhause ausgepackt habe, liegt da der 5-10fache Verpackungsmüll. Gewichtsmäßig ist es noch mehr. Unterm Strich wird hier einer fetten Gans der Hals geschmiert, und Gewerbe und Industrie freut sich!