Touristenvisum: Immigration will bei Einreise 20.000 Baht sehen

Foto: The Nation
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BANGKOK: An mehreren Grenzübergängen, aber auch auf den Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang, mussten Reisende mit einem Touristen- oder ED-Visum in den letzten Tagen Immigrationbeamten 20.000 Baht vorzeigen.

Das berichtet „Thaivisa“. Die Nachrichtenplattform hat sich bei der Immigration erkundigt: Es gibt offenbar kein Gesetz, das Inhabern von Touristenvisa vorschreibt, bei der Einreise 20.000 Baht in bar mit sich zu führen.

Ein Ausländer zeigte den Beamten seine Hotelreservierung, seine Flugbuchungen und ein Bankbuch – dennoch wollte die Immigration 20.000 Baht sehen. Bei „Thaivisa“ gingen mehrere Klagen über die angebliche Neuerung ein. Offenbar können Beamte nach eigenem Gutdünken entscheiden, ob sie 20.000 Baht sehen wollen.

Der Immigration geht es darum, Ausländer, die im Königreich illegal arbeiten und keine Touristen sind, die Einreise zu verweigern. Wer wiederholt mit einem Touristenvisum einreist, zählt zum verdächtigen Personenkreis. Mit 20.000 Baht in bar sollen Ausländer dokumentieren, dass sie in Thailand ihren Lebensunterhalt finanzieren können.

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Comments

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Jürgen Franke 31/10/2017 14:06
Herr Geiger, diese Bestimmung ist sicherlich
kein Grund sich aufzuregen und hat mit Schikane mit Sicherheit nichts zu tun, da die Immigration lediglich die, begründete Anweisung der Regierung zu befolgen hat.
Erwin Geiger 31/10/2017 09:49
warum muessen wir uns von den beamten schikanieren
haben die zollbeamten nix anderes zu tun, als noch eine kontrolle mehr zu tun. ein torrist der 90 tage in thailand ist hat bestimmt mehr als 20000 bath (500 euro) dabei. ein europaer will bestimmt nicht in thailand fuer 300bath am tag arbeiten. das ist typisch buerokratie hoch 3.
Songran Raktin 21/07/2017 03:30
Manche Zeitgenosen leben offensichtlich nur noch in der "eigenen Scheinwelt", wo die relative Wahrnehmungsgabe nicht mehr vorhanden zu sein scheint.
Jürgen Franke 20/07/2017 17:47
Herr Hui, es wird weiterhin niemand gezwungen
in Thailand zu leben. Es ist doch schön, dass man heute wählen kann, wo man leben will. Da mich noch keine Hunde anbellen, die Leute zu mir weiterhin freundlich sind und ich nicht abgezockt werde, bleibe ich noch eine Weile in Thailand.
Norbert Kurt Leupi 20/07/2017 17:28
Bye,Bye TH /Herr Rolf Hui
Wieder einer der begriffen hat ,nicht mehr so fortzuleben , wie er gestern gelebt hat ! Man soll sich nicht zu lange an Sachen klammern , die sich am Schluss als Unglück herausstellt ! So ist`s im Leben , wenn sich eine Türe schliesst öffnet sich eine Neue ! Das ist Aufbruch zu neuen Ufern und Suche nach neuen Horizonten ! " Todo el mejor para Usted en México ! "