Klara

Vom Schicksal verdammt

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Preis: 99.00 THB

Für Eltern und Geschwister gibt es kaum schlimmere Erlebnisse, als zusehen zu müssen, wie ihr einziges Mädchen nach zwei Leidensjahren, schließlich ihrer Krankheit erliegt. Das Schicksal schlägt hier besonders brutal zu, machtlos aber noch mit einem leisen Hauch von Hoffnung, versucht man bis zum bitteren Ende, mit Hoffnung und Wunschdenken, den Tod abzuwenden. Dafür hat der Autor alle seine Ersparnisse aufgewendet, in der Hoffnung, im letzten Augenblick doch noch Heilung für seine Schwester zu ermöglichen. Er wollte sich nicht das ganze Leben lang zum Vorwurf machen lassen, er habe nicht alles Versucht, um seine Schwester zu retten. Doch bald einmal erloschen auch noch die allerletzten Hoffnungen für eine Besserung. Macht- und Hilflos musste die ganze Familie den langsamen Tod von Klara durchstehen. Es war oft kaum auszuhalten, Albträume verschlimmerten zusätzlich noch die Lage, der Autor verschanzte sich in eine Scheinwelt, weil er die Realität nicht mehr ertragen konnte. Es wurde kaum noch gesprochen, und mit Klara fand man auch nicht die richtigen Worte, und schöne Worte über baldige Heilung wirkten immer unglaubwürdiger. Im Spital wurde sie entlassen, um zu Hause sterben zu können, nur wusste niemand so richtig, ob sie das wusste. Und man getraute sich nicht, sie darüber anzusprechen. Wut machte sich auch gegenüber den „Weißen Göttern“ im Spital breit, wie konnten diese uns einfach mit dem Problem sitzen lassen? Der Zustand von Klara verschlechterte sich von Tag zu Tag, um noch genug Luft zu kriegen, verbrachte sie die Nächte am offenen Fenster. Und eines Tages reichte auch da die Luftzufuhr nicht mehr, Klara starb in den Armen ihrer Mutter. Ein äußerst trauriges Schicksal, das alle Leser tief bewegt.