Zweijährige aus Felsspalte gerettet

 Riederalp. (Archivfoto). Foto: epa/Olivier Maire
Riederalp. (Archivfoto). Foto: epa/Olivier Maire

LAUSANNE (dpa) - Dramatische Rettung in den Schweizer Alpen: 100 Helfer kämpften 13 Stunden lang um das Leben eines zweijährigen Mädchens, das in einer Felsspalte eingeschlossen war. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda am Freitag berichtete, blieb das Kind am Ende unverletzt.

Das kleine Mädchen aus der Schweiz war am Donnerstag mit seinen Eltern im Aletschgebiet auf der Riederalp unterwegs. Die Familie verbrachte dort in der Nähe der italienischen Grenze ihre Ferien. Nur wenige Meter außerhalb des Wanderwegs fiel die Zweijährige rund sechs Meter tief in einen engen Spalt - für die Retter begann ein Wettlauf gegen die Zeit.

«Wir mussten in kürzester Zeit Zentimeter für Zentimeter Fels abtragen», sagte der zuständige Kommandant der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte wechselten sich im Takt von wenigen Minuten ab, um so schnell wie möglich voranzukommen. Das Mädchen gab währenddessen immer wieder Lebenszeichen von sich. Es konnte schließlich am Freitag gegen 02.00 Uhr geborgen werden.

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Leserkommentare

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Songran Raktin 07.10.17 20:44
Juergen Franke - 07.10.2017 - 13.47 Uhr
Herr Franke, Ihr Standardsatz, wenn ein Kommentator Ihnen widerspricht "macht aber nichts, da Sie wieder einen Grund hatten, in Ihrer besonders primitiven Art zu poebeln"!!!!! Die sich immer wieder stellende Frage ist doch, wer hier poebelt, sorry belehrt und Menschen mit anderer Meinung als "bildungsfern" - das Wort des Jahres 2017 - bezeichnet. So, jetzt gehe ich ein Katzengeschirr kaufen, danach zum Katzen fuettern und anschliessend goenne ich mir einen Schwarzwaldbecher mit extra Sahne.........
Ernst Schwartz 07.10.17 20:41
Leitseil
Herr Frankes Kommentare hier unterstütze ich voll, den gesamten Wortlaut. Wir schirrten unsere Kinder an heikleren Stellen in den Bergen auch an, als sie klein waren und hielten sie an einer sog. Reepschnur (dünnes Seil) "im Zügel". Was mar rio als Hundegeschirr bezeichnet tragen Alpinisten auf ihren Berg- und Klettertouren auch, und niemand denkt dabei an einen Hund.
Jürgen Franke 07.10.17 20:23
Herr Volkmann, dem Bericht konnte ich jedenfalls
nicht entnehmen, dass sich auch die Eltern des Kindes außerhalb des Wanderweges befunden haben, auch wenn das für Sie offensichtlich zur Normalität einer Bergwanderung gehört. Vielleicht erfahren wir später einmal, was die Rettungsaktion des Kindes den Eltern gekostet hat. Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass es grober Leichtsinn und strafbar ist, einen ausgeschilderten Wanderweg zu verlassen.
Hans-Dieter Volkmann 07.10.17 15:05
zweijährige gerettet
Wenn sich Erwachsene im Berg ausserhalb der Wanderwege aufhalten ist das nichts Besonderes, aber beinhaltet durchaus ein gewisses Maß an Risikobereitschaft. Eltern die ihr Kind bei solchen Unternehmungen nicht an der Hand führen handeln zumindest leichtsinnig. Ich glaube die Eltern haben daraus gelernt.
Jürgen Franke 07.10.17 13:47
Herr mar rio, wenn Sie meinen Kommetar
aufmerksam gelesen hätten, wäre Ihnen nicht entgangen, dass ich ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass die Spalte außerhalb des Weges lag. Macht aber nichts, da Sie wieder einmal einen Grund hatten, in Ihrer besonders primitiven Art zu pöbeln.