Zwei Vermisste nach Felssturz

 (Archivbild). Foto: epa/Arno Balzarini
(Archivbild). Foto: epa/Arno Balzarini

BERN (dpa) - Bei einem Felssturz haben Geröllmassen in der Schweiz drei Menschen verschüttet. Einer konnte sich selbst befreien und wurde per Helikopter ins Krankenhaus geflogen, wie die Polizei im Kanton Uri am Dienstag mitteilte. Die beiden anderen wurden noch vermisst. Es handelte sich nicht um Touristen. Vielmehr arbeiteten die drei in den Bergen bei Ruosalp in der Nähe von Unterschächen rund 100 Kilometer südlich von Zürich am Ausbau eines Alpwegs.

Das Gebiet sei schwer zugänglich, so die Polizei. Rettungskräfte hätten nur mit dem Hubschrauber zur Unglücksstelle gebracht werden können. Die Gefahr weiterer Steinschläge war nicht gebannt. Die Suche nach den Vermissten sollte bei Tagesanbruch weitergehen.

Am 23. August waren bei einem gewaltigen Bergsturz im Kanton Graubünden acht Wanderer verschüttet worden, vier davon aus Deutschland. Am 3.369 Meter hohen Berg Piz Cengalo waren vier Millionen Kubikmeter Gestein abgebrochen und ins Tal gestürzt. Es folgte eine Gerölllawine, die kilometerweit ins Tal rutschte. Die Polizei geht davon aus, dass alle acht ums Leben kamen.

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