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Zentrum für Probleme in der Fischindustrie

Foto: The Nation
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SAMUT SAKHON: In Samut Sakhon wurde ein neues Zentrum zur Bekämpfung von Menschenhandel und anderen Problemen von Arbeitern in der Fischindustrie eröffnet.

Ziel ist, die Branche transparenter zu gestalten und die Einhaltung von Arbeiterechten zu gewährleis­ten, um Thailands internationale Reputation zu stärken. Sklaverei, Kinderarbeit und Menschenhandel haben der thailändischen Fischerei einen miserablen Ruf beschert. Seit Jahren drohen die EU und USA mit einem Boykott der Seafood-Importe. Neben der neuen Einrichtung auf dem Fischmarkt in Samut Sakhon, befinden sich weitere Zentren in Rayong und Trat. Geleistet wird vor allem Aufklärungsarbeit: die Arbeitgeber werden über alle relevanten Gesetze informiert, die Fischer hingegen über ihre Rechte. Wird gegen die Arbeiterrechte verstoßen, können sich die Betroffenen direkt an das Zentrum wenden und erhalten rechtlichen Beistand. Somit erhalten Arbeiter in der Fischbranche erstmals eine Lobby, um sich zu organisieren.

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Leserkommentare

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LeO-Friedl Paierl 15.01.18 05:07
Ich denke mal,
die Arbeitgeber wussten bereits bis dato, was zulässig ist und was nicht. Aber wen schert so etwas schon, wenn es auch anders geht.