Ebola-Notfallsitzung der WHO

Ein Ebola-Opfer wird zur Verbrennung gebracht. Foto: epa/Ahmed Jallanzo
Ein Ebola-Opfer wird zur Verbrennung gebracht. Foto: epa/Ahmed Jallanzo

GENF (dpa) - Nach dem Auftauchen eines ersten Ebola-Falls in einer Großstadt im Kongo hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine virtuelle Notfall-Sitzung einberufen.

Die Konferenz, bei der Experten aus aller Welt per Audio- oder Videoschalte miteinander sprechen, findet am Freitagmittag statt, wie ein WHO-Sprecher am Donnerstag in Genf sagte.

An der Sitzung nehmen Spezialisten teil, die die WHO im Fall von möglichen «Gesundheitskrisen von internationaler Bedeutung» beraten. Es geht darum, festzustellen, ob der Ebola-Ausbruch im Kongo als solche Krise zu betrachten sei und welche Maßnahmen dann zu ergreifen wären.

Bei dem Infizierten handelt es sich um einen Patienten in Mbandaka, einer Stadt mit fast 1,2 Millionen Einwohnern. Dort ist es wegen der vielen Menschen, die teils eng zusammenleben, deutlich schwieriger, einen Ausbruch der ansteckenden Krankheit unter Kontrolle zu halten. Es ist der dritte bestätigte Ebola-Fall im Kongo. Die anderen beiden mit Ebola Infizierten lebten in Bikoro etwa 150 Kilometer von Mbandaka entfernt im Nordwesten des Landes.

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